HOME

Verirrt im Outback: Australier nach einem Monat im Busch gerettet

Bei mehr als 40 Grad überlebte ein Mann vier Wochen lang in der australischen Wildnis. Er hatte sich auf einem Spaziergang verlaufen und nur überlebt, weil er Schmetterlinge aß.

Ein Australier hat vier Wochen im Outback überlebt. Gefunden wurde der 40-Jährige rund 200 Kilometer westlich von Cairns.

Ein Australier hat vier Wochen im Outback überlebt. Gefunden wurde der 40-Jährige rund 200 Kilometer westlich von Cairns.

Während sich die deutsche D-Prominenz freiwillig für Wochen in den australischen Busch begibt, dürfte Stephen Currie froh sein, diesen endlich verlassen zu haben. Currie hatte sich Ende Dezember auf dem Weg von seinem Wohnwagen in die Stadt verlaufen. Die Polizei suchte eine Woche vergeblich nach dem Mann. Dieser hielt sich, nach Angaben der "Brisbane Times", in der Nähe eines Flusses auf, um eine Trinkwasserquelle zu haben. Er habe sich aus Baumrinde ein Nachtlager gebaut.

Vier Wochen musste sich der 40-Jährige von Schmetterlingen, Muscheln und Obst ernähren, um zu überleben. Seine Familie und die Polizei hatten die Hoffnung bereits aufgegeben, ihn lebend zu finden. Vor allem die hohen Temperaturen und das geringe Wasservorkommen machten die Situation aussichtslos. In dem unwegsamen Terrain gibt es zahlreiche Bergbauschächte und Höhlen.

15 Kilogramm leichter

Doch Stephen Currie hatte Glück. Er wurde rund 200 Kilometer westlich von Cairns von zwei Wanderern lebend gefunden. Nach Angaben der Polizei kam der Australier, der nur mit Shorts bekleidet, unterernährt und ausgetrocknet war, in ein Krankenhaus. Es gehe ihm, obwohl er 15 Kilogramm an Gewicht verloren hat, den Umständen entsprechend gut.

stb/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel