HOME

Rätselhafter Fall : Tourist rennt plötzlich in australischen Busch – Tage später wird seine Leiche gefunden

Ein junger Brite ist mit Freunden in Australien beim Camping – plötzlich rennt er weg in die Wildnis. Seine Leiche wird erst Tage später gefunden.

Wildnis in der Nähe der Great Ocean Road in Australien

Ein Wanderpfad in der Nähe der Great Ocean Road an der Südküste Australiens. Der junge Mann war zuletzt in der Gegend von Princetown gesehen worden

Getty Images

Die Suche nach einen vermissten britischen Rucksacktouristen in Australien hat ein tragisches Ende genommen. Die Polizei hat nun offenbar die Leiche des 25-Jährigen entdeckt, heißt es in mehreren Presse- und Agenturmeldungen. Bei dem noch nicht identifizierten Toten handele es sich vermutlich um den jungen Briten, der am Samstag von einem Campingplatz im Bundesstaat Victoria weggelaufen war, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der junge Mann war zuletzt in Princetown an der beliebten Great Ocean Road an der Südküste Australiens gesehen worden.

Bis Samstag deutete Medienberichten zufolge nichts auf die kommenden tragischen Ereignisse hin. Aslan K., so der Name des jungen Mannes, der nach Angaben der BBC aus Brighton stammt und als Illustrator arbeitete, sei mit Freunden zelten gewesen. Nichts habe auf gesundheitliche Probleme bei ihm hingedeutet, er habe normal und fit gewirkt.

Doch in der Nacht zum Samstag geschah offenbar ein Ereignis, das das tragische Geschehen in Gang setzte und dessen Ursache bislang nicht vollständig geklärt ist. Aslan K. sei nach Angaben australischer Behörden gegen 2 Uhr nachts Ortszeit mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen und habe dadurch vermutlich einen Anfall erlitten, schreibt die BBC. Warum sich der junge Mann den Kopf gestoßen hatte, geht aus dem Artikel nicht hervor. Nach dem heftigen Stoß sei er in die Wildnis gerannt, vermutlich sei er orientierungslos gewesen, zitiert die britische Website die australische Polizei. Als seine Freunde ihn nicht finden konnten, hätten Suchtrupps das Gebiet durchkämmt, hieß es weiter. Da jedoch K.s Verhalten gänzlich untypisch für ihn war, hätte man überhaupt nicht abschätzen können, wo er hingerannt sei und habe daher auch nicht gewusst, wo man überall suchen sollte.

Polizei in Australien startete großangelegte Suchaktion

Die Polizei suchte schließlich mit einem Hubschrauber, Pferden, Motorrädern, speziellen Rettungsteams und Freiwilligen nach dem Vermissten. Am Dienstag, dem vierten Tag der Suche, entdeckte die Polizei die Leiche in einem Bach, mehr als einen Kilometer von dem Campingplatz entfernt.

Die Todesursache sei noch unklar, hieß es in Medienberichten. Die Mutter von K. sei wohl inzwischen auf dem Weg aus Großbritannien nach Australien, wird ein örtlicher Bürgermeister in der BBC zitiert. Seine Freunde seien traumatisiert, heißt es in dem Bericht weiter. Sie würden seelische Unterstützung bekommen.

Quellen: BBC, RTL

anb / mit AFP
Themen in diesem Artikel