Verleihung der Pulitzer-Preise Das erste Onlinemedium gewinnt


Die "Washington Post" hat bei der diesjährigen Verleihung vier Pulitzer-Preise abgeräumt.

Die "Washington Post" hat vier Pulitzer-Preise gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Zeitung unter anderem in den Kategorien internationale Recherche, Features, Kommentar und Kritik. Die "New York Times" trug die Auszeichnungen in den Kategorien inländische Berichterstattung und erklärende Reportagen davon.

Preise für investigativen Journalismus gingen an den Journalismus-Dienst ProPublica für einen Berichte über Ärzte in New Orleans während des Hurrikans "Katrina" und die Zeitung "Philadelphia Daily News" für eine Reportage über Missstände in einer Drogenbekämpfungseinheit der Polizei. ProPublica teilt sich den Preis mit der "New York Times"; beide Medien hatten bei der Recherche zusammengearbeitet. Im vergangenen Jahr waren erstmals in der langen Geschichte des seit 1917 verliehenen Pulitzer-Preises auch reine Online-Medien zugelassen. Dieses Jahr gewann mit ProPublica nun erstmals ein Online-Medium einen Preis.

Die Pulitzer-Awards sind nach dem 1911 gestorbenen Zeitungsverleger Joseph Pulitzer benannt und wurden erstmals 1917 verliehen. Dotiert sind sie mit je 10.000 Dollar. Sie gelten als höchste Auszeichnung im amerikanischen Journalismus.

APN/AFP

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