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Video 2G, 3G - Bundesländer verändern Coronaregeln

Mehrere Bundesländer haben am Dienstag veränderte Corona-Regelungen angekündigt. Die Verschärfungen und Einschränkungen vor allem für Ungeimpfte seien notwendig, weil in dieser Gruppe die Infektionen stark anstiegen, sagte der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann. "Die Nicht-Geimpften sind die Träger der Pandemie. Also es ist nicht so, wie viele von denen meinen, dass wir jetzt da eine Strafaktion machen, sondern es sind ganz einfach epidemiologische Gründe," sagte Kretschmann. In Berlin will der Senat neben einem 2G-Model (Zugang für Geimpfte und Genesene) für einige Veranstaltungen auch ein 2G/3G-Optionsmodel zulassen, bei dem sich der Veranstalter entscheiden kann, welches Model zur Anwendung kommt. "Das ist im Bereich der Freizeitveranstaltungen, auch privater Natur, Großveranstaltungen, körpernahe Dienstleistungen, Gastronomie, touristische Angebote, Freizeitangebote, Sport, Saunen, Zoo und Spielhallen gehören dazu. In diesen Bereichen ist es eine Option. Ich unterstreiche es deshalb, nur weil wir 2G einführen, heißt es nicht, dass es verpflichtend ist," sagte die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte am Dienstag 6325 neue Positiv-Tests gemeldet. Das waren 401 weniger als am Dienstag vor einer Woche, als 6726 Corona-Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 81,1 von 81,9 am Vortag. 68 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.
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Die Verschärfungen und Einschränkungen vor allem für Ungeimpfte seien notwendig, weil in dieser Gruppe die Infektionen stark anstiegen, sagte der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann.

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