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Video Auslaufende Tanks und Brandgefahr

Rund 10 Tage sind seit der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands vergangen. Und die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren. Viele Autos wurden von der Wucht der Wogen weggerissen und völlig zerstört. Und wegen der unglaublichen Mengen an Schrott wurden Sammelplätze eingerichtet. Einer davon ist dieser hier in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort arbeitet unter anderem Karl-Heinz Bedau, der mit seinem Kran im Akkord die Fahrzeuge stapelt. Bedau ist von seinem Arbeitgeber freigestellt worden, um im Hochwassergebiet helfen zu können. O-TON KARL-HEINZ BEDAU VOM KRANBETRIEB HARTINGER AUS WARBURG: "Wenn Sie gesehen haben, wie die Autos in den Ortschaften gelegen haben, welche Kraft das Wasser hat, dann bersten natürlich auch Tanks beim Zusammenstoßen. Und dann läuft natürlich auch hier Benzin, Diesel und andere Sachen aus. Aber wie gesagt, deswegen, man weiß ja, Benzin ist entzündlich. Und wenn Luft drankommt, ist es noch gefährlicher. Und da muss man halt auch - ich rauche nicht zum Beispiel, aber man muss sagen: Hier ist Rauchverbot. Weil man halt weiß, hier ist Gefahrenpotenzial vorhanden, und dann muss man das auch eindämmen. Soviel Verantwortung muss halt jeder besitzen." Und noch immer ist das ganze Ausmaß der Schäden in den Flutgebieten kaum zu beziffern. Grobe Schätzungen gehen davon aus, dass allein die Instandsetzung der zerstörten Autobahnen, Straßen und Brücken rund 700 Millionen Euro betragen könnte. Doch viel schlimmer sind die mindestens 180 Personen, die ums Leben gekommen sind. Denn diesen Verlust kann keine Versicherung der Welt begleichen. Und noch immer werden viele Menschen vermisst.
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Die Aufräumarbeiten in den Flutkatastrophen-Gebieten halten an. Und die Schrottplätze füllen sich.

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