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Video Chemiepark-Explosion - Keine Dioxin-Rückstände nachgewiesen

Nach der schweren Explosion am Dienstag im Chemiepark Leverkusen war fortan die Sorge groß, dass die Rauchwolke umweltschädliche und für den Menschen gesundheitsschädigende Stoffe enthalten könne. Ulrich Quaß vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen gab am Freitag vorerst Entwarnung: "Und da kann ich erfreuliches sagen: Im Gegensatz zu den Befürchtungen und Erwartungen, die wir aufgrund der Mitteilung hatten, dass da eben auch chlorierte Kohlenwasserstoffe verbrannt sind, haben wir jetzt keine kritischen Werte an Diokin und PCB gefunden." Die Vorsichtsmaßnahmen würden aber weiterhin bestehen bleiben, sagte Quaß Arbeitskollegin Angelika Notthoff: "Das wäre sicherlich ein Anlass, an der Stelle zu sagen, man hebt auch sämtliche Vorsorgemaßnahmen auf. Wir haben der Stadt Leverkusen geraten, dies nicht zu tun, weil, wie der Herr Quaß schon gesagt hat, wir bis heute im Prinzip nicht wussten, welche Stoffe in den Tanks tatsächlich gelagert sind." Die neu angesetzten Untersuchung wolle man demnach also noch abwarten.
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Nach der schweren Detonation am Dienstag in Leverkusen war die Sorge fortan groß gewesen, dass schädliche Stoffe in der Rauchwolke gewesen sein könnten.

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