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Video Deutsche Arbeitslosenzahl im Dezember bereinigt gesunken

Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich zum Jahresende nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit mit einer nur leicht gestiegenen Arbeitslosenzahl weiter gut entwickelt. Sie stieg von November auf Dezember zwar um 12.000 auf 2,3 Millionen. Saisonbereinigt ging die Arbeitslosenzahl aber im Monatsvergleich um 23.000 zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 5,1 Prozent, so BA-Chef Detlef Scheele. "Das Beschäftigungswachstum hielt an und auch die Nachfrage der Unternehmen nach neuem Personal ist erneut gestiegen. Die pandemische Lage führt jedoch zu Unsicherheiten und teilweise zu Einschränkungen. Daher haben die Anzeigen für Kurzarbeiter im Dezember kräftig zugenommen." Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sagte, das Mittel der Kurzarbeit sei zwar teuer, aber ohne Alternative. 42 Milliarden Euro seien in der Krise bis Mitte Dezember allein dafür aufgewendet worden. "Wir haben trotz der Corona-Krise zwei außerordentlich gute Entwicklungen am deutschen Arbeitsmarkt erreichen können. Noch nie waren mehr Menschen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in Deutschland, über 34 Millionen im Oktober 2021. Und was mich besonders freut: Die Jugendarbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit der deutschen Einheit." Heil kündigte an, die von der Ampel-Koalition vereinbarte Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro bald auf den Weg zu bringen. Der Gesetzentwurf werde in Kürze vorgelegt. Ab wann die Erhöhung gelten soll, ließ Heil zunächst offen. Derzeit beträgt der Mindestlohn 9,82 Euro pro Stunde.
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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kündigte zudem an, die von der Ampel-Koalition vereinbarte Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro bald auf den Weg zu bringen.

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