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Video Erst Feuer, dann Hochwasser - Rohingya in Bangladesch ziehen um

Tausende Rohingya im Südosten Bangladeschs sind in den vergangenen Tagen vor Überschwemmungen aus ihren Häusern geflohen. Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk mitteilte, seien mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Kinder. Über 20.000 Menschen seien von den sintflutartigen Monsunregenfällen betroffen gewesen, hieß es. Es handelt sich um dasselbe Geflüchtetenlager, das im März von verheerenden Bränden betroffen gewesen war. Viele der Menschen hatten gerade ihre Häuser wieder aufgebaut, ehe sie in dieser Woche von den Wassermassen weggespült wurden. "Als das Wasser in mein Haus eindrang, war niemand aus meiner Familie zu Hause, um zu helfen. Ich war allein, aber ich konnte mein Hab und Gut an einen sichereren Ort bringen. Jetzt lebe und wohne ich bei einer anderen Familie im Lager." Die UN teilte mit, dass der Zugang zu einigen Orten des überschwemmten Gebiets noch nicht möglich sei. Zudem werde in den kommenden Tagen mit weiteren heftigen Regenfällen gerechnet. Fast eine Million Rohingya leben in den überfüllten Lagern im zum Myanmar benachbarten Grenzbezirk Cox's Bazar . Die meisten waren im Jahr 2017 gekommen, als sie vor einer tödlichen Militärrazzia in Myanmar geflohen waren.
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Tausende Geflüchtete mussten aufgrund von Überschwemmungen ihre neu errichteten Häuser wieder verlassen. Sie hatten sie nach dem Brand im März gerade erst wieder aufgebaut.

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