VG-Wort Pixel

Video EuGH ordnet Tagebau-Schließung in Polen an

Diese Förderbänder des polnischen Tagebaus Turow könnten bald still stehen. Der Europäische Gerichtshof hat Polen wegen des Abbaus von Braunkohle an der Grenze zu Tschechien zu einer Geldstrafe von täglich 500.000 Euro verurteilt und die Schließung des Betriebs angeordnet. Das Luxemburger Gericht gab am Montag einer Klage Tschechiens statt. Das Nachbarland argumentiert, der Tagebau habe negative Auswirkungen auf die Umwelt Tschechiens und Polen habe mit der Verlängerung der Betriebsgenehmigung EU-Recht gebrochen. Die polnische Regierung kündigte Widerstand gegen das Urteil an. Turow sei ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und wichtig für die Stromproduktion. Man sei bereits in Gesprächen mit Tschechien über eine einvernehmliche Lösung. Den Tagebau gibt es bereits seit mehr als 100 Jahren. Zuletzt war er aber in Richtung der tschechischen Grenze ausgeweitet worden.
Mehr
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Polen wegen des Abbaus von Braunkohle an der Grenze zu Tschechien zu einer Geldstrafe von täglich 500.000 Euro verurteilt und die Schließung des Betriebs angeordnet.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker