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Video Fridays for Future in Berlin: Von Ampel enttäuscht

In Berlin sind erneut Unterstützter der Bewegung Fridays for Future auf die Straße gegangen. Von der neuen Bundesregierung forderten sie einen besseren, schnelleren Klimaschutz. Mit dabei Carla Reemtsma. Die Klimaktivistin zeigte sich enttäuscht vom Sondierungspapier der Ampelkoalitionäre von SPD, Grünen und FDP. "Die Parteien ignorieren, dass die Klimakrise eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung ist, auf die wir nicht nur Einzelmaßnahmen brauchen, sondern wirkliche, sozial gerechte, klimagerechte Antworten, die die gesamte Gesellschaft mitnehmen. Deswegen sind wir wieder hier, ihr lasst und keine Wahl als wieder klimazustreiken." Auch andere Teilnehmende machten ihrem Ärger und ihrer Enttäuschung Luft. "Dass man wirklich eigentlich jeden Punkt hergegeben hat und alles der FDP, der kleinsten Partei mit 11 Prozent, überlassen hat, die keinerlei Konzepte hat, die denkt, wir werden mit einer Innovation in zehn Jahren vielleicht noch etwas lösen, wo wir schon klimaneutral sein müssten. Das ist enttäuschend." Die Demonstrierenden zogen auch Willy-Brandt-Haus, der Parteizentrale der SPD, die den nächsten Kanzler stellen wird. Luisa Neubauer von Fridays-for-Future versprach, der SPD auf den Fersen zu sein. "Wir werden alles, was in unserer Macht steht dafür tun, you better watch us, liebe SPD." An der Demonstration unter dem Motto "Ihr lasst uns keine Wahl" nahmen nach Angaben der Polizei fast 10.000 Menschen teil.
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Die Demonstrierenden zogen auch zum Willy-Brandt-Haus, der Parteizentrale der SPD, die den nächsten Kanzler stellen wird.

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