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Video GDL-Chef Weselsky: Streik läuft hervorragend

(HINWEIS: DIESER BEITRAG WIRD OHNE SPRECHERTEXT GESENDET.) O-Töne von Claus Weselsky, Gewerkschaft der Lokführer (GDL) "Hervorragend. Ich muss an der Stelle klar und deutlich sagen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen sehr diszipliniert in den Streik eingetreten sind." "Und ansonsten, 6 Uhr waren um die 700 Züge, die gestanden haben, so dass wir von einer guten Bilanz ausgehen können." "Ich denke, dass die Kunden sehr wohl von der inneren Überzeugung her verstehen, dass es sich hier um Verteilungsgerechtigkeit handelt bzw. Ungerechtigkeit. Die Eisenbahner-Renten, Kleinst-Renten, monatlich für einen Lokführer am Ende seines Berufslebens 150 Euro, sollen gekürzt werden um 50 Euro, während sich die Manager selbst bedienen und Altersversorgungssysteme bis 20 000 Euro monatlich haben. Wir haben Personal-Kosteneinsparungen als Aufgabe vom Eigentümer bekommen. Diese Aufgabe hat das Management so gestaltet, dass die kleinen Leute den Gürtel enger schnallen und sie sich weiter mit Boni bedienen können. Da machen wir nicht mit." "Eine typische Lachnummer. Das Management weiß seit 7. Juni, dass die Verhandlungen gescheitert sind und dass Arbeitskampfmaßnahmen stattfinden werden. Das Management weiß seit der Einleitung der Urabstimmung vor sechs Wochen, dass wir am 9. August auszählen. Und das Management wusste auch rechtzeitig, dass wir am 10. August das Ergebnis der Urabstimmung bekanntgegeben. Wie begnadet muss man denn sein, um da nicht zu wissen, dass unmittelbar danach auch Arbeitskampfmaßnahmen folgen, was wir auch angekündigt hatten."
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Claus Weselsky wertet die ersten Stunden des Streiks bei der Deutschen Bahn als vollen Erfolg. Der Arbeitskampf laufe "hervorragend", sagte der Chef der Lokführer-Gewerkschaft.

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