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Video Gedenken an den Mauerbau

Kranzniederlegung am Freitag in der Hauptstadt. Mit einer offiziellen Gedenkveranstaltung ist in Berlin an den Beginn des Mauerbauers vor 60 Jahren und dessen dramatische Folgen erinnert worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte in seiner Ansprache, vor sechs Jahrzehnten seien die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden. „Der 13. August 1961 war ein Schicksalstag für uns Deutsche, für die Welt, ein Tag der Träume zerstörte, Kinder von Eltern, Enkel von Großeltern trennte, der schmerzlich und leidvoll in das Leben ungezählter Menschen eingriff." Berlin war fortan geteilt, die Grenze in der Folge schwer bewacht und gesichert. Rund 155 Kilometer lang umschloss sie den Westteil Berlins, mehr als 40 Kilometer verlief sie quer durch die Stadt. Weit über 100 000 DDR-Bürger versuchten zwischen 1961 und 1988 über die innerdeutsche Grenze oder über die Berliner Mauer zu fliehen. Mehr als 600 von ihnen wurden zwischen 1961 und 1989 von Grenzsoldaten der DDR erschossen oder starben bei Fluchtversuchen. Allein an der Berliner Mauer wurden zwischen 1961 und 1989 mindestens 140 Menschen getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Vor fast 32 Jahren dann, im November 1989 fiel die Mauer und beendete die Teilung Berlins, die Grenze zwischen BRD und DDR war fortan offen.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte in seiner Ansprache, vor sechs Jahrzehnten seien die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden.

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