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Video GfK - Corona und steigende Preise lassen Konsumstimmung stagnieren

Konsumstimmung auf Stillstand. Angesichts steigender Inflation und steigender Corona-Infektionszahlen stagniert die Stimmung der deutschen Verbraucher. GfK-Fachmann Rolf Bürkl: O-TON ROLF BÜRKL, GFK-KONSUMEXPERTE "Nach der deutlichen Verbesserung in den Vormonaten legt das Konsumklima aktuell eine kleine Verschnaufpause ein. Wir haben einen unveränderten Wert von Minus 0,3 Punkten im Vergleich zum Vormonat. Also diese starke Erholung setzt sich momentan nicht fort." Warum sich das Konsumklima zurzeit nicht von einer positiveren Seite zeigt, dafür gibt es mehrere Ursachen, wie Bürkl erklärt: O-TON ROLF BÜRKL, GFK-KONSUMEXPERTE "Ein Grund ist sicherlich, dass der Rückgang der Inzidenzen zum Stillstand gekommen ist. Wir haben wieder steigende Infektionsraten. Das spielt sicherlich hier mit eine Rolle. Viele Verbraucher sind vielleicht auch wieder vorsichtiger geworden. Hinzu kommt, dass die Dynamik beim Impfen spürbar nachgelassen hat. Wir kommen hier kaum noch voran, um hier in Richtung Herdenimmunität zu gelangen." Dennoch ist die Bereitschaft der Verbraucher ungebrochen, sich teure Güter wie Autos oder Möbel zu leisten. Das entsprechende GfK-Barometer stieg im Juli zum Vormonat um 1,4 Punkte auf 14,8 Zähler. Und trotz der momentanen Stagnation des Konsumklimas wird die Binnenkonjunktur laut den Nürnberger Forschern in der zweiten Jahreshälfte die Gesamtwirtschaft anschieben. Denn laut der GfK sind im Moment die Portemonnaies der Verbraucher gut gefüllt, da durch die Pandemie-Auflagen weniger Geld zum Beispiel für Restaurant-Besuche oder Reisen ausgegeben werden konnte.
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Trotz der momentanen Stagnation des Konsumklimas wird die Binnenkonjunktur laut den Nürnberger Forschern in der zweiten Jahreshälfte die Gesamtwirtschaft anschieben.

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