VG-Wort Pixel

Video Hohe Benzinpreise: E-Autos und Tanktourismus

Angesichts der steigenden Preise für Benzin und Diesel fahren möglicherweise diejenigen Autofahrer besser, die ihr Gefährt laden können. Der Trend zum Elektroauto könnte damit weiter verstärkt werden. Laut Kraftfahrtbundesamt ist ihr Anteil an den Neuzulassungen im September auf einen Höchstwert gestiegen. Rund 17 Prozent waren demnach batterieelektrische Autos, rund 13 Prozent Plug-in-Hybride. Benziner kamen demnach auf knapp 36 Prozent. Steigende Spritpreise verstärken den Trend zu vollelektrischen Fahrzeugen, sagt der Elektrospezialist Wolfgang Huber, der für den Berliner Renault-Händler Autohaus-König arbeitet: "Ich freue mich über die Preiserhöhungen in den Tankstellen, weil dann weiß ich ganz genau: Ich kriege mehr Kundenanfragen. Es ist wirklich sehr unmittelbarer Zusammenhang. Ich freue mich natürlich nicht für die Leute, die immer noch einen Verbrenner haben, die darauf angewiesen sind. Kann ich nur empfehlen mal 5 km/h langsamer fahren, kriegt man halbwegs hin. Aber für uns ist es ein Schub, definitiv", sagt Huber. Der Bund und die Hersteller fördern den Kauf von Elektroautos mit bis zu 9000 Euro. Damit könnten sie auch für weniger vermögende Kunden eine Option werden. Wer derzeit mit dem Verbrenner unterwegs ist, kann dagegen nicht viel tun. Benzinsparend fahren und zur richtigen Zeit tanken - also am bestens abends - sind zwei Möglichkeiten. Wer im Grenzgebiet wohnt, kann es auch im billigeren Ausland versuchen, so wie hier in Polen. Zu den Autofahrern, die schon immer hier getankt haben, kommen wegen der hohen Preise in Deutschland nun weitere dazu. So 20 bis 30 Cent pro Liter lassen sich durchaus sparen.
Mehr
Die Preise für Benzin und Diesel schnellen immer mehr in die Höhe.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker