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Video Landwirtschaft- und Umweltministerium kündigen engere Kooperation an

In Zukunft noch enger zusammen. Umweltministerin Steffi Lemke und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir haben eine verzahntere Zusammenarbeit ihren Ministerien angekündigt. Anlässlich des Agrarkongresses 2022 in Berlin. "Die Zeit ist reif: Landwirtschaft, Natur, Umwelt, Klimaschutz unter einen Hut endlich zu bekommen, das kann kein Haus alleine schaffen. Das geht nur, wenn wir beide eng zusammenarbeiten. Es geht vor allem auch nur, wenn die Bundesregierung mit all ihren Häusern eng zusammenarbeitet. Dafür steht unsere neue strategische Allianz zwischen Umwelt und Landwirtschaft." Der Grünen-Politiker kündigte an, dass noch dieses Jahr eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung bei Lebensmitteln folgen werde. Lemke sagte, die Bundesregierung werde sich für ein Verbot von Glyphosat auf Europaebene einsetzen. "Deshalb wollen wir Alternativen zu chemisch synthetischen Mitteln fördern, bis Ende 2023 Glyphosat vom Markt nehmen und den Einsatz von Pestiziden generell umwelt- und naturverträglicher gestalten." "Wir brauchen einen anderen Einsatz der Fördergelder. Natur, Umwelt und Klimaschutz sollen gezielt honoriert werden. Das bedeutet, dass es sich für Landwirte lohnen muss, wenn sie natur- und umweltfreundlich wirtschaften. Dafür müssen wir aus dem bisherigen System der pauschalen Flächenprämie aussteigen. Und dafür ist die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union der wichtigste Hebel." Die aktuelle Zulassung von Glyphosat in der EU läuft Dezember 2022 aus. Ohne Verlängerung darf das Mittel ab 2024 dann nicht mehr verwendet werden.
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Cem Özdemir und Steffi Lemke von den Grünen wollen in verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten, so etwa beim Tierwohl und beim Klimaschutz.

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