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Video Liz Cheney verliert gegen Trump-Anhängerin

STORY: Sie gilt als Erzfeindin von Ex-US-Präsident Donald Trump. Im Lager der Republikaner hat Liz Cheney deswegen einen eher schweren Stand. Wie schwer, erlebte die Tochter des Ex-Vizepräsidenten Dick Cheney am Dienstag bei den Vorwahlen im Bundesstaat Wyoming. Laut dem Datenanbieter Edison Research bekam Cheney nur knapp 29 Prozent der Stimmen. Ihre von Trump unterstützte Herausfordererin Harriet Hageman fuhr gut 66 Prozent ein. Damit schicken die Republikaner eine über die Grenzen von Wyoming weitgehend unbekannte Anwältin als Kandidatin für den Kongress in Washington ins Rennen. Hagemann: "Wyoming hat gesprochen, und wir haben deutlich gemacht, dass wir unser Land zurückerobern. Mit seinem Votum hat Wyoming die Eliten aufgeschreckt. Wir werden keine Volksvertreter mehr dulden, die uns nicht vertreten." Cheney räumte ihre Niederlage ein. Um einen Sieg erringen zu können, hätte sie die Lügen Trumps über die Wahl 2020 mitragen müssen, sagte die Kongressabgeordnete. "Ich hätte mich den andauernden Angriffen auf das demokratische System der USA anschließen müssen. "Das ist ein Weg, den ich nicht gehen konnte und nicht gehen würde." Mit Cheneys Niederlage kommt Trump seinem Ziel, innerparteiliche Widersacher auszuschalten, einen großen Schritt näher. Als Vizevorsitzende eines Untersuchungsausschusses spielt Cheney eine wichtige Rolle bei den Ermittlungen zum Sturm auf das Kapitol im Januar 2021. Zusammen mit den Demokraten stimmte die Republikanerin für Trumps - letztlich gescheiterte - Amtsenthebung.
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Bei den US-Vorwahlen der Republikaner im Bundesstaat Wyoming konnte sich die Erzfeindin des Ex-Präsidenten nicht durchsetzen. Stattdessen geht Harriet Hageman als Kongresskandidatin ins Rennen.

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