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Video Madrid: Briefbombe verletzt Mitarbeiter von ukrainischer Botschaft

STORY: Spanische Ermittler am Mittwoch nach der Detonation in der ukrainischen Botschaft in Madrid. Ein Sicherheitsmitarbeiter ist dort vermutlich durch eine an den Botschafter adressierte Briefbombe verletzt worden. Ein Sprengsatz sei detoniert, als der Beschäftigte mit einer zugestellten Postsendung hantiert habe, teilte die Polizei in der spanischen Hauptstadt mit. Er sei leicht verletzt worden und habe sich selbst zur Behandlung ins Krankenhaus begeben können. Das Areal rund um die Auslandsvertretung wurde abgesperrt. Auch eine Einheit zur Kampfmittelbeseitigung war vor Ort. Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska sagte im Parlament, zumindest sei die erlittene Verletzung nur geringfügig. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba ordnete eine Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen an allen Vertretungen des Landes im Ausland an. Man habe die spanischen Behörden aufgefordert, den Vorfall zu untersuchen. Laut Außenministerium erklärte Kuleba weiter, wer immer hinter dem Anschlag stecke, werde es nicht schaffen, ukrainische Diplomaten einzuschüchtern oder ihre tägliche Arbeit für die Stärkung der Ukraine und für den Widerstand gegen die russische Aggression zu stoppen.
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Nach der Detonation eines Sprengsatzes in der ukrainischen Botschaft in Madrid hat Außenminister Dmytro Kuleba angeordnet, die Sicherheitsvorkehrungen an allen Auslandsvertretungen der Ukraine dringend zu verschärfen.

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