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Video Merkel für internationale CO2-Bepreisung

HINWEIS: DIESEN BEITRAG ERHALTEN SIE OHNE SPRECHERTEXT. O-TON BUNDESKANZLERIN ANGELA MERKEL: "Aus meiner Sicht wäre es sehr wünschenswert, wenn wir auch weltweit eine CO2-Bepreisung bekämen. Schritt für Schritt müsste das natürlich etabliert werden. Und ich möchte Sie ermuntern, ebenfalls für dieses marktgerechte und damit sehr effiziente Instrument zu werben, das uns unseren gemeinsamen Weg zur Klimaneutralität zu ebnen hilft. [...] Neue Ideen hab ich jetzt auch nicht gleich einen ganzen Sack voll, sondern mir erscheint es so, dass diese Zahlen von der Finanzierung oft noch nicht real zur Verfügung stehendes Geld sind. Und was wirklich passieren muss, ist, dass wir nicht nur von diesen Versprechungen leben, sondern dass wir dann auch sehr präzise nachweisen können, dass dafür Projekte in Gang gekommen sind. Und das dauert oft sehr, sehr lange. [...] Auf der anderen Seite will ich sagen: Ich schaue in die nächsten Jahren auch nicht ohne Sorge. Denn in den Industrieländern hat diese Pandemie wahnsinnige Haushaltslöcher gerissen. Wir haben sehr viel investiert, um uns dieser Pandemie entgegenzustemmen. Und wir in Deutschland haben uns jedenfalls vorgenommen, das nicht sozusagen auszugleichen, indem wir weniger für Entwicklungshilfe, weniger für Klimaschutz, weniger für Biodiversität machen, auch in internationaler Verantwortung, sondern indem wir auch hier eher mehr machen."
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Der Petersberger Klimadialog mit Vertretern aller großen Treibhausgas-Emittenten gilt als Vorbereitung des Weltklimagipfels Ende des Jahres in Glasgow.

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