António Guterres

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UNO setzt Israel und Russland auf schwarze Liste sexualisierter Gewalt in Konflikten

Die Vereinten Nationen haben Israel und Russland auf eine schwarze Liste von Ländern gesetzt, denen sexualisierte Gewalt in Konfliktgebieten vorgeworfen wird. In einem jährlich vorgelegten Bericht, den die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag in New York einsehen konnte, wird beiden Ländern zudem vorgeworfen, UN-Ermittlern „wiederholt der Zugang verweigert“ zu haben. Wegen der Aufnahme in die Liste hatte Israel bereits vor deren Veröffentlichung die Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär António Guterres aufgekündigt.
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Israel kündigt Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär Guterres auf

Israel hat die Zusammenarbeit mit UN-Generalsekretär António Guterres aufgekündigt. Anlass sei die Entscheidung, Israel wegen Vorwürfen der sexualisierten Gewalt in Konfliktgebieten auf eine „schwarze Liste“ zu setzen, schrieb der israelische UN-Botschafter Danny Danon am Donnerstag auf X. „Wir haben genug von diesem Generalsekretär“, erklärte er. Israel werde den Kontakt zu Guterres' Büro bis zum Ablauf seiner Amtszeit Ende des Jahres abbrechen. Die UNO betonte derweil, die Tür des Generalsekretärs bleibe „geöffnet“. 
Zerstörung in der Ukraine nach russischen Angriffen

Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt

Russlands Aufforderung an Ausländer und Diplomaten, die ukrainische Hauptstadt Kiew wegen neuer bevorstehender Angriffe zu verlassen, ist international scharf verurteilt worden. Eine solche Drohung sei "inakzeptabel", erklärten fast 50 Länder bei den Vereinten Nationen am Dienstag, darunter europäische Staaten, Japan und Südkorea. Das Auswärtige Amt in Berlin bestellte den russischen Botschafter ein und erteilte Moskaus Versuchen der "Einschüchterung" eine Absage. 
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus

Krankheitsausbrüche und Austritte: Weltgesundheitsversammlung in schwierigen Zeiten

Unter dem Eindruck der tödlichen Hantavirus- und Ebola-Ausbrüche hat am Montag in Genf die 79. Weltgesundheitsversammlung begonnen. Die bis Samstag dauernde Sitzung des WHO-Entscheidungsgremiums findet in schwierigen Zeiten statt. Die WHO musste wegen Kürzungen der Mitgliedsländer Budgetkürzungen vornehmen und ihr Personal verringern, außerdem sorgt die Entscheidung der USA, aus der WHO auszutreten, für Besorgnis. Für Deutschland nimmt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) an den Beratungen teil.