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Video Mühsame Aufräumarbeiten nach Tornados in USA

Nach den verheerenden Tornados in den USA kommen die Aufräumarbeiten und die Bergung von Toten und Verletzten nur mühsam voran. Während Rettungskräfte auch am Sonntag die Trümmerfelder in dem besonders schwer betroffenen Bundesstaat Kentucky und in weiteren Regionen auf der Suche nach Opfern durchkämmten, mussten zahlreiche Überlebende weiter ohne Obdach, Wasser und Strom auskommen. So wie diese Anwohner in Dawson Springs in Kentucky: O-TON REED GEARY: "Es ist einfach furchtbar. Es sieht aus, wie die Hölle auf Erden. Die Leute haben alles verloren. Es ist einfach nur schrecklich. Es ist furchtbar." O-TON RESIDENT MICHAEL LONG: "Es dauerte gar nicht lange. Meine Frau verfolgte es auf ihrem Telefon. Die ganze Sache dauerte etwa vier Minuten, von dem Zeitpunkt an, als wir in den Keller gingen, bis es vorbei war. Ich hatte mal geguckt, um zu sehen, was los war - nachdem wir gehört hatten, dass alles aufgehört hatte. Ich habe mit meiner Taschenlampe am Rand des Hauses hochgeschaut und gemerkt, dass es dort gar keine Wand mehr gab. Da sagte ich zu meiner Frau: "Ich glaube nicht, dass unser Haus nocht steht. Es wird weg sein. Und genauso war es auch, das Hauses war weg, als wir am nächsten Morgen hinkamen." Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, sprach am Sonntag von 80 bestätigten Toten allein in seinem Bundesstaat. Aber er betonte auch erneut die Befürchtung, die Zahl der Toten könne über 100 steigen. Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes fegten in der Nacht zum Samstag 36 Tornados durch die Bundesstaaten lllinois, Kentucky, Tennessee, Missouri, Arkansas und Mississippi. Präsident Joe Biden kündigte schnelle Hilfen an und er forderte, dass die Umweltbehörde untersuchen solle, welche Rolle der Klimawandel bei den Wirbelstürmen gespielt haben könne.
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Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, sprach am Sonntag von 80 bestätigten Toten allein in seinem Bundesstaat.

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