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Video Müll und kein Ende

Berge von Müll vielerorten in den Hochwasser-Gebieten: Der erste Schock über die katastrophalen Überschwemmungen in Teilen Deutschlands weicht einer gewissen Hilflosigkeit, wenn das Ausmaß der Schäden auch hier immer deutlicher wird. Da es mehr Müll gibt, als die Entsorger sofort bewältigen können, befürchten Menschen der betroffenen Gebiete nun, dass die verrottenden Lebensmittel und feuchten Haushaltsgegenstände eine weitere Krise mit Nagetieren und Krankheiten auslösen könnten. In Bad Neuenahr in Rheinland-Pfalz sagt Anwohner Hans-Peter Bleken dieser Tage dazu: "Das nächste große Problem werden die riesigen Haufen von Hausmüll sein. Es stinkt überall, diese Haufen bestehen aus verrottetem Kühlschrankinhalt, Gefrierschrankinhalt, und die Leute wissen nicht mehr, was sie mit all dem machen sollen. Wir haben Corona besiegt, aber wenn wir jetzt die Bakterien, die Ratten und noch mehr Viren bekommen, dann wird das unser Problem sein. Das nächste, was gelöst werden muss, ist also das Müllproblem". Für Soforthilfe stellt die Bundesregierung zunächst bis zu 200 Millionen Euro bereit. Finanzminister Olaf Scholz sagte, dass bei Bedarf weitere Mittel zur Verfügung gestellt werden können. Hinzu kommen mindestens 250 Millionen Euro, die von den betroffenen Bundesländern zur bereitgestellt werden, um Gebäude und beschädigte lokale Infrastruktur zu reparieren und um Menschen in Krisensituationen zu helfen.
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Da es mehr Müll gibt, als die Entsorger sofort bewältigen können, befürchten Menschen der vom Hochwasser betroffenen Gebiete nun, dass die verrottenden Lebensmittel und feuchten Haushaltsgegenstände eine weitere Krise mit Nagetieren und Krankheiten auslösen könnten.

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