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Video Normandie-Unterhändler treffen sich in zwei Wochen in Berlin

In Paris ist am Mittwoch ein Treffen Deutschlands, Frankreichs, der Ukraine und Russlands zur Ukraine-Krise zu Ende gegangen. Nach mehrstündigen Verhandlungen im sogenannten Normandie-Format bekannten sich die außenpolitischen Berater der vier Regierungen zu einem Waffenstillstand in der Ostukraine. Angesichts der derzeitigen Spannungen zwischen Russland, der Ukraine und westlichen Staaten sei es gut, dass man überhaupt wieder miteinander rede, sagte der Stabschef des ukrainischen Präsidenten, Andriy Yermark: "Allein die Tatsache, dass die Arbeit des Normandie-Formats wieder aufgenommen wurde, ist bereits ein sehr positives Signal. Wir hatten heute wirklich ein sehr umfassendes, wenn auch nicht einfaches Gespräch." Der russische Verhandlungsführer bei den Gesprächen, Dmitri Kosak, kritisierte nach den achtstündigen Verhandlungen, dass die Vorschläge der Separatisten im Osten der Ukraine bislang unbeantwortet geblieben seien. Die Chefdiplomaten einigten sich darauf, die Verhandlungen fortführen zu wollen. Ein weiteres Treffen soll laut französischem Präsidentenpalast in zwei Wochen in Berlin stattfinden.
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Nach mehrstündigen Verhandlungen in Paris kam es im Ukraine-Konflikt noch zu keiner Annäherung.

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