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Video Polizei stürmt linkes Wohnprojekt Köpi in Berlin

Hunderte Polizeibeamte waren am Freitag in Berlin-Mitte im Einsatz. Sie begannen am Vormittag mit der Räumung eines linksautonomen Wagencamps, das "Köpi" genannt wird, weil es an der Köpenicker Straße liegt. Der Grundstückseigentümer hatte mit Hinweis auf eine Baugenehmigung bereits im Juni erfolgreich auf Räumung des Areals geklagt. Beamte rückten mit technischem Gerät an, wie die Sprecherin Anja Dierschke bestätigte. ANJA DIERSCHKE, PRESSESPRECHERIN DER BERLINER POLIZEI: "Pünktlich hatte die Gerichtsvollzieherin hier den Bereich betreten, eng begleitet von Einsatzkräften, sich einen ersten Überblick verschafft. Tatsächlich war es ihr nicht möglich, Zugang zu dem Gelände zu bekommen, sodass die Polizei Berlin im Rahmen der Amtshilfe hier angefangen hat, die Umfriedung abzubauen, Stück für Stück an unterschiedlichen Stellen. Das ist das, was hier hinter uns zu sehen ist. Dazu wurde auch verschiedenes technisches Gerät eingesetzt." Das linksalternative Wagencamp gilt als eines der letzten Symbolprojekte der linken Szene in der Stadt. Für den Abend sind Demonstrationen angemeldet, die sich gegen die Räumung des Geländes richten. Es wird erwartet, dass es zu weiteren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Unterstützern der Bewohner des Areals kommen wird. Nach Angaben der Berliner Polizei sind insgesamt rund 3.500 Beamte für den kompletten Einsatz eingeplant.
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Der Grundstückseigentümer hatte mit Hinweis auf eine Baugenehmigung im Juni erfolgreich auf Räumung des Areals geklagt.

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