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Der Tag im Ticker: Theresa May ist neue britische Premierministerin

Polizisten erschießen Mann in Seniorenheim +++ Waldbrand in Südspanien - Hotel sicherheitshalber geräumt +++ Räumung von linkem Berliner Wohnprojekt in Rigaer Straße war rechtswidrig +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Theresa May

Theresa May soll Großbritannien in den Brexit führen

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 20.54 Uhr: Boris Johnson zum neuen britischen Außenminister ernannt +++

Die neue britische Premierministerin Theresa May macht Boris Johnson, einen der Wortführer des Brexit-Lagers, zu ihrem Außenminister. Das wurde am Mittwochabend in London mitgeteilt. Johnson soll Philip Hammond ersetzen, der wiederum George Osborne als Finanzminister ablöst.

+++ 18.50 Uhr: Theresa May ist neue britische Premierministerin +++

Die konservative Politikerin Theresa May ist von Königin Elizabeth II. zur neuen britischen Premierministerin ernannt worden. Das berichtete die britische Agentur PA. May traf die Queen am Mittwochabend im Buckingham-Palast. Kurz zuvor hatte ihr Amtsvorgänger David Cameron der Queen seinen Rücktritt erklärt. Die Regierung bleibt mit May weiterhin in den Händen der Konservativen. Cameron gibt sein Amt nach der schweren Niederlage beim Brexit-Referendum vom 23. Juni auf. 52 Prozent der Wähler hatten sich für Austritt aus der EU entschieden.

Auf May, die bisher Innenministerin war, kommen schwere Aufgaben zu. Sie muss in Brüssel den Austritt aus der EU verhandeln. Außerdem gilt es, negative Folgen die Wirtschaft durch das Brexit-Votum zu mildern. May ist die zweite Frau an der Regierungsspitze nach Margaret Thatcher.

+++ 16.45 Uhr: Arbeiter kappt falsches Kabel: Stadt in Österreich ohne Strom +++

Das Missgeschick eines Arbeiters hat einer Stadt in Österreich einen zeitweise stromfreien Tag beschert. Bei Umbauarbeiten in einem Umspannwerk in Kapfenberg (Steiermark) hatte der Mann am Mittwoch das falsche Kabelrohr durchtrennt. "Es ist zu einem Erd- und Kurzschluss gekommen, dem Mitarbeiter ist Gott sei Dank nichts passiert", sagte ein Sprecher der Stadtwerke der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Für 90 Minuten fiel in allen 12 000 Haushalten der Stadt, in etlichen Industriebetrieben sowie in einem Tunnel der nahen Schnellstraße der Strom aus. Der Verkehr musste über die Stadt umgeleitet werden, doch hier waren alle Ampeln außer Betrieb. Der eigentlich routinierte Mitarbeiter werde eine Nachschulung erhalten, hieß es vonseiten der Stadtwerke.

+++ 16.31 Uhr: 31 Zivilisten bei Bombenangriffen in Syrien getötet +++

Bei Luftangriffen auf zwei von Rebellengruppen kontrollierte syrische Städte sind am Mittwoch 31 Zivilisten getötet worden. Wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, trafen die Angriffe die Stadt Rastan in der Provinz Homs und die Stadt Ariha in der Provinz Idlib. Die Luftangriffe wurden demnach entweder von den Streitkräften von Präsident Baschar al-Assad oder von der russischen Luftwaffe geflogen, die Assad unterstützt. Die Zahl der Toten in Rastan wurde mit mindestens 19 angegeben. Unter den zwölf Toten in Ariha waren demnach drei Kinder.

+++ 16.25 Uhr: Rumäniens Polizei befreit in Ketten gefesselte Arbeitssklaven +++

Die rumänische Polizei hat mindestens fünf Menschen aus den Fängen einer Bande der rumänischen Holz-Mafia befreit. Die Opfer, darunter zwei Kinder, seien wie Sklaven in Ketten gehalten worden, wie das Polizeipräsidium in Bukarest am Mittwoch nach einer Großrazzia im südlichen Vorkarpaten-Dorf Berevoiesti mitteilte. Die für Kampf gegen organisiertes Verbrechen zuständige Sondereinheit der Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass etwa 40 Menschen, darunter auch geistig Behinderte und psychisch Kranke, zum Fällen von Bäumen gezwungen, brutal geschlagen und gefoltert worden sind. Illegaler Holzschlag ist ein großes Problem in Rumänien und wurde nach Angaben von Umweltschützern lange von einer Mafia betrieben, in die auch Justiz und Politik verstrickt waren. 

+++ 15.50 Uhr: ADAC warnt vor Unfällen durch Pokémon Go +++

Seit dem heutigen Mittwoch ist das neue Smartphone-Spiel Pokémon Go auch in Deutschland verfügbar - der ADAC warnt bereits vor Unfällen. Wer in dem Spiel eine Pokémon-Figur erwischen wolle, der müsse dauerhaft auf sein Handy blicken und verliere dabei "nur allzu leicht" den Blick für die Umgebung. Dadurch könnten gefährliche Situationen im Straßenverkehr entstehen. Spieler könnten sich animiert fühlen, über die Straße zu laufen, ohne auf den Verkehr zu achten - dies gelte besonders für Kinder, warnte der ADAC in München. Der Autoclub empfiehlt Eltern, das Spiel mit den Kindern auszuprobieren und auf Probleme hinzuweisen. 

In den USA sei es bereits zu brisanten Zwischenfällen gekommen, erklärte der ADAC: Autofahrer wendeten demnach auf der Autobahn, um ein Monster einzufangen, oder blieben mitten auf der Landstraße stehen, weil plötzlich ein Pokémon auf dem Armaturenbrett auftauchte. Motorradfahrer seien von der Polizei gestoppt worden, weil sie ihre Handys mit laufendem Spiel auf den Lenker montiert hatten.

+++ 15.23 Uhr: Polizisten erschießen Mann in bayerischem Seniorenheim +++

Polizisten haben bei einem Einsatz im bayerischen Erharting am Mittwoch einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Nach Angaben der Beamten sollte eine Streifenwagenbesatzung Mitarbeiter des Landratsamts in einem Senioren- oder Pflegeheim bei einer sogenannten Unterbringungssache unterstützen. Dabei habe der Mann, dem die Maßnahme galt, sofort angegriffen. "Nach jetzigem Kenntnisstand wurden die Beamten von dem Patienten sofort mit einem Messer angegriffen", erklärte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim. Mindestens ein Polizist sei dabei verletzt worden. "Gegen den Angreifer wurde die Schusswaffe eingesetzt, der Mann wurde getroffen und erlag wenig später seinen Verletzungen", hieß es weiter.

Der Vorfall ereignete sich demnach gegen 13.15 Uhr, weitere Einzelheiten gaben die Beamten zunächst nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Traunstein und das bayerische Landeskriminalamt übernahmen die Ermittlungen.

+++ 15.20 Uhr: Moderatorin Miriam Pielhau ist tot +++

 Die an Krebs erkrankte Fernsehmoderatorin Miriam Pielhau ist tot. Wie ihr Management am Mittwoch in Köln mitteilte, starb sie am Dienstag. Weitere Erklärungen wurden nicht abgegeben. "Aus Rücksichtnahme auf die Familie, insbesondere auf Miriam Pielhaus Tochter, bitten wir Sie, von Anfragen zu dieser Mitteilung abzusehen", erklärte das Management. Die 41-Jährige war an Brustkrebs erkrankt, über ihr Schicksal schrieb sie auch Bücher. Bekannt wurde sie unter anderem als Moderatorin des Pro-Sieben-Magazins "taff", der Sendung "Big Brother" und der RTL-Spielshow "Entern oder Kentern".

Die ausführliche Meldung finden Sie hier.

+++ 15.18 Uhr: Nach Kaschmir-Protesten drohen Dutzende Menschen zu erblinden +++

Nach propakistanischen Protesten in der indischen Region Kaschmir berichten Ärzte von einer großen Zahl schwerer Augenverletzungen. Mindestens 100 Patienten in seinem Krankenhaus seien von Gummigeschossen der Polizei an den Augen getroffen worden, sagte ein Arzt am Mittwoch. In etwa 70 Fällen drohe Erblindung. Auslöser der Unruhen war die Tötung eines islamistischen Rebellenführers am Freitag durch indische Soldaten. Aufgebrachte Menschenmengen griffen Polizeiwachen und Militäreinrichtungen an. 35 Menschen starben, etwa 800 wurden verletzt. Das mehrheitlich muslimische Kaschmir ist zwischen den Atommächten Indien, Pakistan und China aufgeteilt.+++ 14.58 Uhr: Mutter löst mit missverständlicher Textnachricht Polizeieinsatz aus +++

Mit einer missverständlichen Textnachricht an ihre Tochter hat eine Frau aus dem nordrhein-westfälischen Stolberg für Angst und Schrecken gesorgt - und einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die alleinerziehende 51-Jährige schrieb nach Angaben der Aachener Polizei vom Mittwoch am Vorabend an ihre 24-jährige Tochter in Heinsberg, sie werde "die zwei jetzt umbringen". Gemeint waren demnach die beiden jüngeren Söhne der Frau im Alter von 13 und 14 Jahren. Dies sei sowohl von der Tochter als auch von der Aachener Polizei ernst genommen worden, hieß es weiter. Mehrere Streifenwagen, Notarzt und Rettungswagen seien ausgerückt. Bald habe es aber Entwarnung gegeben. "Die Mutter öffnete die Tür, die beiden vermeintlichen Opfer tobten im Hintergrund, offensichtlich quietschvergnügt, eher aufgekratzt als in Mitleidenschaft geraten", erklärte die Polizei. Die Mutter habe daraufhin angegeben, sie habe den Kindern niemals etwas antun wollen, "obwohl die beiden den ganzen Abend sehr anstrengend und nervig gewesen seien."

+++ 14.47 Uhr: Auto fängt auf dem Weg in den Kreißsaal Feuer +++

Ein Alptraum für jeden werdenden Vater: Als ein Mann in Tschechien seine Frau so schnell wie möglich mit dem Auto in den Kreißsaal bringen wollte, fing das Fahrzeug auf der Autobahn Feuer. Das Paar war noch rund zehn Kilometer von der Uni-Klinik in Olomouc (Olmütz) entfernt. Beide Eltern und ihr sechsjähriger Sohn schafften es gerade noch rechtzeitig, auszusteigen und den Flammen zu entkommen. Während die Feuerwehr den Brand löschte, kümmerten sich Sanitäter um die in den Wehen liegende Schwangere, die ins Krankenhaus gebracht wurde. "Alles ist zum Glück gut ausgegangen, die Frau brachte ein gesundes Baby zur Welt", sagte Feuerwehrsprecherin Vladimira Hacsikova. Grund für den Auto-Totalschaden sei ein Fehler am Treibstoffsystem gewesen.

+++ 13.34 Uhr: Waldbrand in Südspanien - Hotel sicherheitshalber geräumt +++

Wegen eines Waldbrandes ist im Süden Spaniens ein Urlauberhotel geräumt worden. Wie die Behörden der Region Andalusien mitteilten, wurden mehr als 400 Hotelgäste in der Ortschaft La Alcaidesa in der Nähe der Meerenge von Gibraltar sicherheitshalber in Sporthallen untergebracht. Darunter seien auch viele Deutsche gewesen. Insgesamt mussten in der Gegend 545 Menschen ihre Unterkünfte verlassen. Die Flammen vernichteten mehr als 350 Hektar Wald- und Buschland sowie ein Imbisslokal und zwei Autos. Alles deute darauf hin, dass das Feuer von Brandstiftern gelegt worden sei, sagte ein Behördensprecher. Es bestünden gute Aussichten, dass die Flammen bald gelöscht würden.

+++ 13.23 Uhr: Französische Vertretungen in der Türkei nach Anschlägen geschlossen +++

Nach einer Reihe schwerer Terroranschläge in der Türkei hat Frankreich seine Botschaft in Ankara und das Generalkonsulat in Istanbul "aus Sicherheitsgründen" vorübergehend geschlossen. Die Botschaft teilte mit, die Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli seien in beiden Vertretungen abgesagt. Die Botschaft und das Generalkonsulat würden am Nachmittag schließen und "bis auf Weiteres" geschlossen bleiben. Im März waren deutsche Einrichtungen in Ankara und Istanbul nach Terrorwarnungen vorübergehend geschlossen worden. Zuletzt hatten am Atatürk-Flughafen in Istanbul Ende vergangenen Monats drei Selbstmordattentäter 45 Menschen mit in den Tod gerissen.
Die türkische Regierung macht dafür die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verantwortlich. Bereits in den Monaten zuvor war es zu mehreren schweren Anschlägen in der Wirtschaftsmetropole Istanbul und in der Hauptstadt Ankara gekommen. Ein Teil dieser Anschläge wurde ebenfalls dem IS angelastet. Für andere Taten übernahm eine Splittergruppe der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK die Verantwortung.

+++ 12.13 Uhr: Bundeswehr startet Evakuierungsmission im Südsudan +++

Angesichts der Eskalation des Konflikts im Südsudan hat die Bundeswehr eine Evakuierungsmission in dem ostafrikanischen Land gestartet. "Der Krisenstab der Bundesregierung hat entschieden, deutsche, europäische und internationale Staatsangehörige aus dem Südsudan zu evakuieren", teilte das Auswärtige Amt mit. "Diese Evakuierungsmaßnahme ist angelaufen und wird auf dem Luftweg mit Flugzeugen der Luftwaffe erfolgen."

+++ 12.01 Uhr: Räumung von linkem Berliner Wohnprojekt in Rigaer Straße war rechtswidrig +++

Der Polizeieinsatz zur Teilräumung des linken Berliner Wohnprojekts in der Rigaer Straße 94 war rechtswidrig. Die Zivilkammer des Berliner Landgerichts bestätigte dem klagenden Verein Freunde der Kadterschmiede vorläufig dessen Nutzungsrechte. Damit muss der von der Polizei beschützte Hauseigentümer, das Unternehmen Lafone Investments Limited, die Räumlichkeiten bis zur endgültigen Klärung der Besitzverhältnisse wieder freigeben. In der mündlichen Verhandlung stellte Richterin Nicola Herbst fest, dass der Hauseigentümer vor dem Polizeieinsatz am 22. Juni weder einen Räumungstitel vorgelegt noch einen Gerichtsvollzieher bei der Vollstreckung mitgebracht hatte. Damit sei das Vorgehen der Lafone Investments und der Polizei rechtlich nicht gedeckt gewesen, sagte Herbst. Sie machte weiter deutlich, dass die in Großbritannien registrierte Firma in einem ordentlichen Verfahren sehr wohl große Chancen habe, ihr Eigentumsrecht durchzusetzen. Herbst äußerte die Bitte, "irgendeinen Weg zu finden, mit dem Eigentümer in Gespräch zu kommen, damit sich das nicht weiter aufheizt". Der Verein ist nach eigenem Bekunden an einem ordentlichen Mietvertrag interessiert.

Polizisten stehen am Eingang zum Wohnprojekt Rigaer Straße 94 in Berlin

Polizisten stehen am Eingang zum Wohnprojekt Rigaer Straße 94 in Berlin

+++ 11.53 Uhr: Kindsmörder flieht als Frau verkleidet aus Gefängnis in Jakarta +++

Ein wegen Kindesmord verurteilter Mann hat sich in Indonesien als Frau verkleidet - und ist so an ahnungslosen Gefängniswärtern vorbei in die Freiheit spaziert. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte, bekam der Häftling von seiner Ehefrau im überfüllten Besuchsraum einen muslimischen Schleier, eine große Sonnenbrille und Lippenstift zugesteckt. Der Mann legte die mitgebrachte Kleidung an - und verließ mit seiner Familie das Gefängnis. "Er trug etwas Lippenstift auf und verließ mit seiner Frau und den zwei Kindern das Gefängnis", berichtete der Polizeisprecher. Örtliche Medien zeigten Aufnahmen der  Überwachungskamera, auf denen der als Frau verkleidete Mittzwanziger mit Sonnenbrille und mit einem seiner Kinder an der Hand zu sehen ist. Der Mann verbüßte eine lebenslange Gefängnisstrafe wegen Vergewaltigung und Ermordung eines minderjährigen Mädchens. Er brach den Angaben zufolge bereits am vergangenen Donnerstag während des Festes zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan aus. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

+++ 11.05 Uhr: Unwetter in Polen - Warschauer Metro unter Wasser +++

Heftiger Regen hat in der Nacht in Warschau zwei Metrostationen unter Wasser gesetzt. Die Haltestellen wurden nach einer vorübergehenden Schließung wieder in Betrieb genommen, wie der Sender TVN24 unter Berufung auf die Feuerwehr berichtete. Die seit zwei Tagen wütenden Unwetter trafen die polnische Hauptstadt besonders hart. Vielerorts standen Straßen und Keller unter Wasser. Es kam zu einem Verkehrschaos. Landesweit musste die Feuerwehr seit Dienstag mehr als 2000 Mal anrücken, wie die Einsatzkräfte mitteilten. Dächer von mehr als 170 Häusern wurden beschädigt, Hunderte Bäume entwurzelt. In Schlesien waren etwa tausend Menschen ohne Strom, viele Flüsse hatten erhöhte Wasserstände. Der Wetterdienst gab auch für Mittwoch eine Warnung heraus.

+++ 10.47 Uhr: China zieht Überwachungszone über Südchinesischem Meer in Betracht +++

Nach der Niederlage im Schiedsurteil um Hoheitsrechte behält sich China vor, eine Luftraumüberwachungszone über dem Südchinesischen Meer zu erklären. "Wenn unsere Sicherheit bedroht wird, haben wir natürlich das Recht", sagte dazu Vize-Außenminister Liu Zhenmin bei einer Pressekonferenz in Peking. Sogenannte Air Defense Identification Zones (ADIZ) haben die Funktion eines Frühwarnsystems. Der Einflug ist nur unter bestimmten Auflagen erlaubt. Der internationale Schiedshof in Den Haag hatte am Dienstag Chinas Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer abgeschmettert. Diese hätten keine rechtliche Grundlage, urteilten die Richter und gaben der Beschwerde der Philippinen recht. China reagierte erbost. Das Außenministerium bezeichnete den Richterspruch als "null und nichtig". Das Urteil ist bindend, das Gericht kann die Umsetzung aber nicht erzwingen. Die Philippinen begrüßten den Richterspruch als einen Meilenstein, wollen aber zunächst Zurückhaltung wahren. Der neue Regierungschef Rodrigo Duterte wolle weitere Entwicklungen abwarten und Verbündete konsultieren, sagte Verteidigungsminister Delfin Lorenzana.

+++ 10:00 Uhr: Flüchtlingsboot kentert vor Lesbos: Zwei Kinder sterben +++

Vor der Küste der griechischen Insel Lesbos ist ein Flüchtlingsboot gekentert. Dabei seien zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen, sieben Migranten seien gerettet worden, teilten die Behörden mit. Die griechische Küstenwache habe weitere rund 90 Migranten aufgegriffen, die sich an Bord von anderen Schlauchbooten auf den Weg von der Türkei nach Lesbos gemacht hatten, sagte ein Offizier der Küstenwache weiter. Auf Lesbos waren 2015 und in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres Hunderttausende Migranten aus der Türkei angekommen.

+++ 9:47 Uhr: Familie stirbt bei Unfall auf der A7 +++

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 in Hessen ist eine Familie ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Kassel mitteilte, handelte es sich bei den drei Toten um ein Ehepaar - beide 53 Jahre alt - und dessen elfjährige Tochter. Die Familie aus dem Kreis Ammerland in Niedersachsen hatte mit ihrem Wohnmobil an einem Stau-Ende zwischen Guxhagen und Kassel-Süd gehalten, als ein Lastwagen auffuhr. Die beiden Fahrzeuge wurden ineinander geschoben und der 50-jährige Lastwagenfahrer schwer verletzt. Warum der Mann nicht rechtzeitig bremsen konnte, ist noch unklar. Zwei weitere Lkw-Fahrer, die vor dem Wohnmobil im Stau standen, erlitten leichte Verletzungen.

Unfallstelle auf der A7 - In den Trümmern ist eine

Tödlicher Unfall auf der A7: Eine Familie stirbt, als Lkw auf ein Stau-Ende auffahren.

+++ 9:33 Uhr: "Sky Sport News" künftig frei empfangbar +++

Der Pay-TV-Sender "Sky" will seinen Kanal "Sky Sport News" künftig frei empfangbar ausstrahlen. Anfang Dezember soll es soweit sein. "Mit dem Start des Senders werden wir aus dem Stand mindestens 85 Prozent Marktabdeckung erreichen", sagte Sky-Chef Carsten Schmidt der Deutschen Presse-Agentur. "Er wird sofort Relevanz für die Werbewirtschaft haben." Darüber hinaus will Sky aber nicht in größerem Maße im Free-TV aktiv werden. Der Sender erreicht sein Publikum vor allem durch die Übertragung der Fußball-Bundesliga und der Champions League im zahlungspflichtigen Programm.

+++ 7:04 Uhr: Verbraucherstimmung in Europa aufgehellt +++

Trotz Flüchtlingskrise, Terrorgefahr und drohendem Brexit hat sich die Stimmung der europäischen Verbraucher verbessert. Das Konsumklima in der EU stieg im zweiten Quartal um 4,1 Punkte auf 13,1 Zähler, wie das  Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg mitteilte. Das ist der höchste Wert seit März 2008. Damals hatte der Indikator bei 16,8 Punkten gelegen. Am Jahresanfang hatte sich die Verbraucherstimmung noch leicht eingetrübt - nach mehrmaligen Verbesserungen zuvor. Für die Studie im Auftrag der EU befragt die GfK monatlich 40.000 Menschen in 28 EU-Ländern.

+++ 5:21 Uhr: US-Gedenkstätten fordern Pokémon-Jäger zu Respekt auf +++

Die neue Pokémon-Welle ist in den USA bereits zu einer Landplage geworden. Spieler der neuen App "Pokémon Go" zücken auch in Gedenkstätten ihre Smartphones, um nach den kleinen Monster-Figuren Ausschau zu halten. So forderte der Arlington-Ehrenfriedhof bei Washington/D.C. die Besucher bei Twitter auf, das sein zu lassen, weil es unangemessen sei. Auch das Holocaust-Museum in der US-Hauptstadt appelllierte an die Besucher, respektvoll beim Einsatz von Technik zu sein. Man versuche, den Ort aus dem Spiel entfernen zu lassen, erklärte ein Sprecher.

Unpassende Orte für das Smartphone-Spiel: Pokémon kann man auch in Auschwitz sammeln

+++ 3:28 Uhr: Zugunglück -Staatsanwalt ermittelt wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung +++

Nach dem Zugunglück mit mindestens 27 Toten in Süditalien ist die Suche nach Schuldigen im vollen Gang. Die Staatsanwaltschaft in der Stadt Trani ermittelt wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung gegen unbekannt. Zwei Züge waren am Dienstag mit hoher Geschwindigkeit auf eingleisiger Strecke nördlich von Barizusammengeprallt. Etwa 50 Menschen wurden laut Medien verletzt, darunter auch Kinder. Premierminister Matteo Renzi versprach am Abend bei einem Besuch am Unglücksort eine vollständige Aufklärung. Ermittelt wird, ob es sich um menschliches Versagen handelt. Aber auch ein technisches Problem wird nicht ausgeschlossen. Aufschluss soll die Blackbox der Züge geben.

+++ 1:40 Uhr: "Colonia Dignidad" - Gauck bedauert Deutschlands Schweigen +++

Bei seinem Staatsbesuch in Chile hat Bundespräsident Joachim Gauck Versäumnisse Deutschlands im Umgang mit der berüchtigten Sektensiedlung "Colonia Dignidad" bedauert. Deutsche Diplomaten hätten jahrelang weggeschaut und die Unterdrücker gewähren lassen, kritisierte Gauck während einer Pressekonferenz mit der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet in Santiago de Chile. Er hätte sich gewünscht, dass die deutsche Außenpolitik früher schon deutliche Worte zu den kriminellen Vorgängen in der Siedlung gefunden hätte, sagte Gauck. Deutsche Diplomaten müssten aus diesen Versäumnissen lernen, sich immer "an die Seite der Opfer" zu stellen. Der deutsch-chilenische Opfer-Anwalt Winfried Hempel forderte Ermittlungen in Deutschland.

+++ 1:10 Uhr: Herero-Massaker: Regierung spricht erstmals von Völkermord +++

Zum ersten Mal hat die Bundesregierung die Massaker an den Herero und Nama in der früheren Kolonie Deutsch-Südwestafrika in einem offiziellen Dokument als Völkermord eingestuft: Diese zuvor von Deutschland vermiedene Einstufung der Ereignisse von 1904 bis 1908 im heutigen Namibia "spiegeln die Position der Bundesregierung wider", hieß es in einer Antwort der Regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion, aus der die "Frankfurter Rundschau" zitiert. Damit ändert die Bundesregierung ihre Bewertung der Gräueltaten deutscher Truppen in der damaligen Kolonie, wo nach Schätzungen rund 100.000 Herero und Nama gezielt getötet wurden. Bisher hatte Deutschland immer betont, dass die "historischen Ereignisse" erst seit Inkrafttreten der UN-Völkermord-Konvention 1951 als Genozid eingestuft werden könnten. Eine ähnliche Position vertritt auch die Türkei in Bezug auf die Massaker an Armeniern im Osmanischen Reich (1915/16), die der Bundestag jüngst als Massaker verurteilt hat, was bekanntlich die Beziehungen zur Türkei stark belastet.

+++ 0:05 Uhr: Gabriel weist Vorwurf der Befangenheit zurück +++

Den Vorwurf der Befangenheit im Übernahmeverfahren Edeka/Tengelmann lässt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nicht gelten. Gabriel sagte der "Bild"-Zeitung: "Der Vorwurf, es habe sich um Geheimgespräche gehandelt, ist absurd. Die Entscheidung ist nach dem üblichen Verfahren zustande gekommen. Meine Sorge ist, dass es jetzt wieder eine große Unsicherheit für die Beschäftigten gibt und Tengelmann am Ende zerschlagen wird." Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte am Dienstag vorläufig die Ministererlaubnis für die Fusion der Kette mit dem Marktführer gestoppt. Der Erste Kartellsenat bewertete die Ausnahmegenehmigung von Gabriel in einer vorläufigen Prüfung im Eilverfahren als rechtswidrig.

dho/DPA/AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg