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Video Scholz: Windenergie-Abläufe beschleunigen

SPD-Kanzler kandidat Olaf Scholz will sich und seine Partei im Wahlkampf auch mal "schlagkräftig" zeigen. Was bietet sich da besser an als ein Besuch in einem Boxverein? So geschehen am Montagabend in Schwerin. Doch Scholz sagt, er wolle inhaltlich gesehen gerade nicht die Fäuste schwingen, sondern plädiere für einen Wahlkampf ganz ohne Leberhaken oder linke Gerade: O-Ton. "Es gibt einen demokratischen Wettbewerb um die Führung des Landes. Da werden alle Kandidatinnen und Kandidaten genau angeschaut, aber es geht natürlich auch um das, was wir für uns für die Zukunft Deutschlands in den 20er Jahren vorgenommen haben", sagte er, nachdem er einen roten Boxhandschuh überreicht bekommen hatte. Eigenen Worten zufolge will sich Scholz für mehr Respekt gegenüber Arbeitnehmern einsetzen und einen höheren Mindestlohn. Zudem soll der Ausbau erneuerbarer Energien schneller und ambitionierter vonstatten gehen, findet der Sozialdemokrat Scholz. "Also mit Offshore-Wind, mit Wind an Land, mit Solarenergie und zwar auch viel mehr, als wir heute haben, damit das klappt mit der Chemie- und Stahlindustrie, der Automobilindustrie, im Maschinenbau, dass sie überall gute Arbeitsplätze in Deutschland, auch in den nächsten zehn und 20 Jahren bieten können." Zuvor hatte Scholz in Rostock für ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren für Windräder plädiert. Man müsse auf sechs Monate runter bei den Abläufen in diesem Bereich, sagte Scholz. Das müsse nächstes Jahr als Weichenstellung gelingen. Es gehe um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Die Weichen für den Ausbau etwa von Solar- und Windkraft müssten schnell gestellt werden, damit Deutschland ab 2045 kohlendioxidneutral wirtschaften könne.
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Der SPD-Spitzenkandidat war unterwegs in Mecklenburg-Vorpommern - und zwar ohne "Samthandschuhe".

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