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Video Schwache China-Daten bremsen Dax aus

Die Abkühlung der Konjunktur beim wichtigen Handelspartner China schlägt Anlegern auf die Stimmung. Der deutsche Leitindex fiel zur Eröffnung am Montag um 0,4 Prozent auf 15.519 Punkte. Das Wirtschaftswachstum der Volksrepublik verlangsamte sich im abgelaufenen Quartal auf 4,9 Prozent, den niedrigsten Wert seit einem Jahr. Steigende Rohstoffpreise, Versorgungsengpässe und Stromausfälle bremsen im dritten Quartal Chinas Wirtschaft aus. Oliver Roth von der Oddo Seydler Bank: "Also es heißt ja, wenn die Chinesen mal niesen, dann hat die Weltwirtschaft ´ne Erkältung. Die Abhängigkeit ist zweifelsohne da. Das Nachhol-, Aufholpotential der Chinesen wurde erstmal im ersten und zweiten Quartal durchaus unterstützt, da haben wir tolle Zahlen gesehen. Jetzt haben die Chinesen durchaus Probleme, unter anderem mit der Energieversorgung. Darüberhinaus im Immobiliensektor einiges an Problemen. Und das wirft natürlich gewisse Schatten voraus." Für Erleichterung sorgte an den Börsen die Einigung in Deutschland für den Start von Verhandlungen zur Bildung einer Ampel-Koalition. "Die Börse kann sehr, sehr gut mit der Ampel leben. Was die Börse will ist Stabilität und Berechenbarkeit. Ob eine Berechenbarkeit letztendlich gegeben sein wird, da habe ich so meine Zweifel. Zu rosarot wird derzeit in den ersten Sondierungsverhandlungen das Bild gezeichnet. Und ich habe da so meine Zweifel, wenn es dann um Details geht, um die Finanzen geht, ob man dann weiterhin so stabil sein wird." Ökonomen und Analysten hatten vor allem den Verzicht auf Steuererhöhungen in den Sondierungspapieren gelobt.
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Für Erleichterung sorgte an den Börsen die Einigung in Deutschland für den Start von Verhandlungen zur Bildung einer Ampel-Koalition.

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