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Video Tote bei Minenunglück in Kolumbien

Bei einer Explosion in einer Kohlemine im Nordosten Kolumbiens sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die Explosion wurde Medienberichten zufolge vermutlich durch Methangas ausgelöst. Die Rettungskräfte waren seit dem Dienstagmorgen im Einsatz, wobei Erdrutsche die Bergung im Laufe des Tages erschwerten. Ein Behördenvertreter äußerte sich am Dienstag am Unglücksort: "Leider ist es wohl so, dass die Bergleute bei diesem Unfall ihr Leben verloren haben. Sie müssen noch ausfindig gemacht werden. Wir vermuten, dass sie sich etwa 500 Meter unter der Oberfläche befinden. Nach einer Explosion ist dort die Mine eingestürzt. Die Bergung der Leichen kann länger dauern." Der kolumbianische Präsident Duque bestätigte auf Twitter den Tod der Bergarbeiter. Diese Nachricht sei Anlass für große Trauer, so Duque. In Kolumbien kommt es immer wieder zu folgenschweren Unfällen in Minen, die oft schlecht gesichert sind. Hier - wie auch in anderen Ländern Lateinamerikas - ist auch illegaler Bergbau ein großes Problem. Allein im vergangen Jahr kamen in Kolumbien mehr als 170 Menschen bei Unfällen im Bergbau ums Leben.
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Zuvor war es in der Kohlemine im Nordosten des Landes zu einer Explosion gekommen.

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