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Video Umweltschützer starten Protestwoche mit Sitzblockade

Die Umweltschutzbewegung "Extinction Rebellion" hat am Montag eine Protestwoche mit einer Sitzblockade am Brandenburger Tor eingeläutet. Der Verkehr rund um das Berliner Wahrzeichen lag zwischenzeitlich komplett lahm. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und forderte die größtenteils friedlich Demonstrierenden zur Einhaltung der Coronaregeln auf. Die Bewegung versucht durch Mittel des zivilen Ungehorsams Maßnahmen von der Regierung zu erzwingen, die gegen das Massenaussterben von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen sowie das mögliche Aussterben der Menschheit als Folge der Klimakrise wirken sollen. Sprecher Tino Pfaff: "Ja, das AugustRiseUp beginnt jetzt gerade. Extinction Rebellion und andere Bewegungen sind hier am Brandenburger Tor. Wir haben die ganze Straße lahmgelegt. Die Kreuzung ist dicht. Es gibt mehrere Blockaden an der Seite. Wir sind jetzt hier rund 200 Menschen, und es werden mehr werden. Warum sind wir hier? Das ist ziemlich klar: Die Regierung versagt in den Angelegenheiten, uns vor der Klima-Erhitzung und den Folgen zu schützen." Auch an anderen Orten im Regierungsviertel habe es Versuche gegeben, Straßen zu blockieren, teilte die Polizei mit. Sie konnten aber fast alle von den Einsatzkräften unterbunden werden. In der kommenden Woche wird es wohl noch öfter Straßenblockaden geben. Autofahrerinnen und Autofahrer hoffen dann, nicht davon betroffen zu sein.
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Teilnehmer der Bewegung "Extinction Rebellion" legten am Montag den Verkehr rund um das Brandenburger Tor lahm.

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