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Video Weselsky schließt weitere Streiks nicht aus

HINWEIS: DIESEN BEITRAG ERHALTEN SIE OHNE SPRECHERTEXT. O-TON GDL-VORSITZENDER CLAUS WESELSKY: "Ich denke, das wird immer deutlicher sichtbar, dass der Bahnvorstand türkt. Und dass der Bahnvorstand am Ende des Tages nicht will, weil unsere berechtigten Forderungen mit Nachdruck verliehen - mehr als 9000 Streikende im ersten Streik vorige Woche. Ich denke, das ist ein deutliches Zeichen. Der Konflikt geht quer durch die Belegschaft. Wir haben es mit Ungerechtigkeit zu tun. Der Bahnvorstand steckt sich Boni ein und wir sollen eine Nullrunde vorne in 21 Bahnen. Bahn-Vorstände haben bis zu 20000 Euro Altersversorgung. Und unseren Kolleginnen und Kollegen sollen die kleinen Betriebsrenten gestrichen werden. Das muss man nicht mitspielen als Gewerkschafter. Ich denke, wir sind da auf dem richtigen Weg. Und die Öffentlichkeit versteht auch, dass es so nicht geht in einem Konzern, der dem Staat gehört und am Ende des Tages auch Steuergelder bekommt. [...] Und wir sind dann diszipliniert, auch am Mittwochmorgen zwei Uhr mit dem Streikende. Dann haben wir ein Stück weit zu warten, ob die Bahn etwas tut. Und wenn sie etwas tut, können wir verhandeln. Wenn sie nichts tut, werden wir die nächste Arbeitskampfmaßnahme ansagen und die wird, denke ich, länger sein."
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Die GDL gibt sich weiter kämpferisch und fordert ein Angebot der Bahn.

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