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Video Wind dreht sich: OPEC wird Öl-Fördermenge drosseln

STORY: Die OPEC plus hat sich am Mittwoch bei einem Treffen in Wien auf die stärksten Kürzungen der Ölproduktion seit der COVID-Pandemie im Jahr 2020 geeinigt - und damit das Angebot auf einem bereits angespannten Markt gedrosselt, trotz des Drucks der Vereinigten Staaten und anderer Länder, die auf höhere Fördermengen pochten. Die Ölförderung, so wurde am Mittwoch bekannt, sollen um bis zu zwei Millionen Barrel pro Tag zu drosseln. Mit der Maßnahme reagiert das erweiterte Kartell, zu dem auch Russland gehört, auf die gesunkenen Ölpreise. Diese waren wegen der Angst vor einer globalen Rezession, dem starken Dollar und steigenden Zinsen zuletzt auf etwa 90 Dollar je Barrel gefallen, nachdem sie vor drei Monaten noch bei 120 Dollar lagen. Die USA wollen die Ölpreise unter anderem senken, um Russland wegen des Krieges gegen die Ukraine die Öleinnahmen zu entziehen. Saudi-Arabien, reich an Ölvorkommen, hat den Moskaus Angriffskrieg in der Ukraine bislang nicht verurteilt. Die Beziehungen zwischen dem Königreich und der US-Regierung von Biden gelten als angespannt. Und: US-Präsient Joe Biden könnte bei steigenden Ölpreisen vor den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten Anfang November unter Druck geraten.
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Darauf einigten sich die Mitglieder der Organisation ölfördernden Staaten am Mittwoch in Wien.

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