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Video Zahlreiche Tote bei Überschwemmungen in Indien

Der Blick von oben offenbart das Ausmaß der Überschwemmungen, die derzeit den Norden Indiens heimsuchen. Der Chief Minister des indischen Bundesstaates Uttarakhand, Pushkar Singh Dhami, verschaffte sich am Dienstag einen Überblick: "Wir haben einen enormen Verlust erlitten. Die Ernte ist vernichtet. Die Menschen hier haben nun große Probleme, die Straßen sind nicht passierbar, Brücken wurden mitgerissen. Bisher wissen wir von 34 Toten und versuchen, die Situation so schnell wie möglich zu normalisieren." Das versuchen auch die Behörden in anderen Bundesstaaten Nordindiens oder auch im Süden des Subkontinents. Der Minister hat den Angehörigen der Toten finanzielle Hilfe versprochen. Auch jenen, die Vieh und damit ihre Lebensgrundlage verloren haben, soll geholfen werden. In Indien leben zwei Drittel der 1,3 Milliarden Einwohner auf dem Land. Wirtschaftlich sind sie auf die Erträge der nun vielerorts verwüsteten Felder angewiesen. Durch sintflutartige Regenfälle kommt es immer wieder zu verheerenden Überschwemmungen, Erdrutschen und zum Ausbruch von Krankheiten, die über das Trinkwasser übertragen werden.
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Allein im Bundesstaat Uttarakhand im Norden kamen mehr als 30 Menschen ums Leben. Auch im Süden des Subkontinents und in Nepal kam es nach sintflutartigen Regenfällen zu Hochwasser und Überflutungen.

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