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500 km im Handgepäck Flüchtling trägt Hundewelpen quer durch Europa

Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien 2011 haben über vier Millionen Menschen das Land verlassen. Zu ihnen gehören auch Aslan und sein Welpe Rose. Auf keinen Fall wollte der 17-Jährige seinen Hund in Damaskus zurücklassen. Stattdessen trägt er den kleinen Vierbeiner über 500 Kilometer zu Fuß. Aslan ist einer der letzten Flüchtlinge, die auf der griechischen Insel Lesbos landen. Wie viele andere Flüchtlinge hat auch er nie daran gedacht, seinen geliebten Hund zurückzulassen. Obwohl er nur einen kleinen Rucksack bei sich trägt, hat er alles dabei, was die beiden brauchen: Ich habe Wasser und ich habe Futter, sagt Aslan. Und Rose hat sogar einen eigenen Pass. Veröffentlicht wurde die Geschichte von Aslan und Rose vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, das sich weltweit für den Schutz von Vertriebenen einsetzt. Warum er den kleinen Hund mit sich trägt? Er liebt ihn, sagt Aslan, ganz einfach.
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"Geteiltes Leid ist halbes Leid", dachte sich der 17-jährige Aslan aus Syrien. Auf seiner Flucht von Damaskus nach Griechenland nahm er kurzerhand Hundewelpe "Rose" mit ins Handgepäck. Nun sucht das Duo gemeinsam eine neue Heimat.

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