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Entsetzte Tierschützer Eisbär in Russland mit Graffiti besprüht – Schriftzug ist Anspielung auf den Zweiten Weltkrieg

Diese Bilder aus Russland empören Tierschützer auf der ganzen Welt:


Ein Graffito auf einem Eisbären.


Unbekannte sprühen den Schriftzug "T-34" auf das Fell des Raubtieres.


"T-34" ist der Name eines sowjetischen Panzers aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.


Das Video wird von WWF-Mitarbeiter Sergey Kavry auf Facebook veröffentlicht.


Laut eigener Aussage ist ihm das Video von Angehörigen einer indigenen Minderheit aus dem Nordosten Russlands (autonomer Kreis der Tschuktschen) zugespielt worden.


Biologe Anatoly Kochnev vermutet, dass das Tier zum Besprühen betäubt wurde.


Experten befürchten außerdem, dass der Schriftzug den Jagderfolg des Räubers gefährden und der Eisbär somit verhungern könnte.


In Russland kommt es im Frühjahr 2019 mehrfach zu Zusammenstößen zwischen Mensch und Eisbär.


In der Region Novaya Zemlya wird der Ausnahmezustand verhängt, weil zahlreiche Tiere auf Nahrungssuche in die Wohngebiete der Inselgruppe vordringen.


Im Zuge des Klimawandels haben Eisbären verstärkt Probleme bei der Nahrungssuche, was sie dazu zwingt, in Siedlungsgebieten nach Futter zu suchen.


Die Weltnaturschutzorganisation IUCN stuft Eisbären als "gefährdete" Spezies ein.
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Diese Videoaufnahmen aus Russland empören Tierschützer auf der ganzen Welt. Ein Eisbär ist mit einem Graffito besprüht worden, auf seinem Fell prangt der Schriftzug "T-34".

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