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Warnung vor Terroranschlag: Islamisten sollen schon auf dem Weg nach Norwegen sein

In Norwegen steigt die Angst vor einem Terroranschlag: Laut Geheimdienst sind radikale Islamisten aus Syrien in das Land unterwegs. Die Regierung hat erstmals seit 1973 die Öffentlichkeit gewarnt.

Bewaffnete Polizisten patrouillieren vor dem Flughafen in Oslo. Die norwegischen Behörden sind gewarnt.

Bewaffnete Polizisten patrouillieren vor dem Flughafen in Oslo. Die norwegischen Behörden sind gewarnt.

Islamistische Terroristen sollen nach Angaben des norwegischen Geheimdienstes Syrien verlassen haben und auf dem Weg nach Norwegen sein, um dort einen Anschlag zu verüben. "Wir haben Informationen bekommen, dass eine Gruppe Personen mit dem Ziel aus Syrien ausgereist ist, einen Terrorangriff im Westen durchzuführen. Norwegen wurde konkret genannt", sagt Jon Fitje Hoffmann, Analysechef des Sicherheitsdienstes PST. "Wir arbeiten daran, die Information aufzuklären und zu verifizieren."

Das norwegische Innenministerium hatte bereits am Donnerstag die Öffentlichkeit vor einer möglichen Terroraktion von Islamisten in den kommenden Tagen gewarnt. Es gebe eine Drohung, die sich aber nicht gegen konkrete Menschen oder Organisationen richte, sagte Vidar Refvik von der norwegischen Polizei. Der Verdacht richte sich gegen extreme islamistische Gruppen in Syrien. Die "unspezifischen, aber glaubwürdigen" Informationen habe das Ministerium aus dem Ausland erhalten. "Ob in fünf oder zehn Tagen, ist uns nicht bekannt."

Höchste Alarmbereitschaft

In den nächsten Tagen werde die Polizei in höchster Alarmbereitschaft sein und größere Präsenz in Zügen, an Grenzen und Flughäfen zeigen. Dafür seien Beamte aus dem Urlaub zurückgeholt worden. "Wir wissen nicht, wo ein möglicher Angriff passieren könnte", berichtete die Polizei. Die skandinavische Airline SAS kündigte nach Bekanntwerden der Drohung an, besondere Sicherheitsmaßnahmen einzurichten. Alle Häfen seien aufgefordert, der Polizei Ankunftslisten zu schicken. Das Osloer Rathaus wurde für Touristen geschlossen.

Man wolle die Bevölkerung einweihen, um die Terroristen abzuschrecken, so das Innenministerium. Ministerpräsidentin Erna Solberg brach wegen der Terrorwarnung wenige Tage nach dem dritten Jahrestag der Breivik-Attentate ihren Urlaub ab. Nach der Terrortat des Massenmörders Anders Behring Breivik waren die Sicherheitsbehörden stark kritisiert worden. Zuletzt hatte die norwegische Polizei 1973 vor einem Terrorakt gewarnt - damals vor einer palästinensischen Gruppe.

Außenexperten warnen seit Wochen, dass die Konflikte im Irak, in Syrien und im Gaza-Streifen einen Flächenbrand im Nahen Osten auslösen könnten. Auch die anti-israelischen Demonstrationen in europäischen Städten deuten nach Angaben von Sicherheitsbehörden darauf hin, dass sich die Stimmung in der islamistischen Szene durch den Gaza-Konflikt radikalisiert.

car/DPA/Reuters / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.