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Arizona Frau überlebt nach Unfall sechs Tage in ihrem Auto - erst dann wird sie gefunden

Von der Straße kaum zu erkennen: Der Wagen einer 53-Jährigen blieb nach einem Unfall in Arizona in einem Baum hängen. Tagelang wurde sie nicht entdeckt.
Von der Straße kaum zu erkennen: Der Wagen einer 53-Jährigen blieb nach einem Unfall in Arizona in einem Baum hängen. Tagelang wurde sie nicht entdeckt.
© Arizona Department of Public Safety
Die Bundesstraße von Phoenix nach Wickenburg in Arizona führt durch eine verlassene Gegend. Just dort verlor eine Frau die Kontrolle über ihren Wagen und stürzte eine Böschung hinunter. Tagelang wurde der Unfall nicht bemerkt.

Nach einem schweren Autounfall im US-Bundesstaat Arizona hat die verletzte Fahrerin sechs Tage bis zu ihrer Rettung ausharren müssen. Die 53-Jährige wurde schließlich durch Zufall entdeckt und ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei des Wüstenstaates im Südwesten der USA am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte.

Das Unglück ereignete sich bereits Mitte Oktober, wurde aber erst jetzt bekannt. Die Frau war demnach nahe der Stadt Wickenburg auf der Bundesstraße 60 unterwegs, als sie die Kontrolle über ihr Auto verlor. Das Fahrzeug durchbrach die Leitplanke, stürzte einen Abhang herunter mehr als 15 Meter in die Tiefe und landete auf einem Baum, wo der Wagen schließlich hängen blieb.

Farmer suchten nach ausgebüxter Kuh

"Es gab offenbar keine Zeugen und die Frau wurde erst sechs Tage später von den Behörden entdeckt", erklärte die Polizei. Ihre Rettung verdankt die 53-Jährige einem Zufall: Mitarbeiter der Straßenmeisterei und ein Farmer wollten in der Gegend eine Kuh einfangen, als sie auf die beschädigte Leitplanke aufmerksam wurden. Als sie dann das Unfallfahrzeug im Baum hängen sahen, alarmierten sie die Polizei.

Das Auto war leer - die Retter fanden aber Fußspuren. Der alarmierte Polizist und ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei folgten den Spuren und fanden die Fahrerin fast 500 Meter von ihrem Wagen entfernt. Die verletzte und dehydrierte Frau wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik gebracht.

Die 53-Jährige gab an, zunächst mehrere Tage im Auto geblieben zu sein. Dann habe sie den Wagen verlassen und sich in Richtung nahegelegener Bahngleise bewegt, diese aber aufgrund ihrer Verletzungen nicht erreicht. Die Frau berichtete, sie habe Wasser aus einem Fluss getrunken und Gras gegessen, um am Leben zu bleiben.

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dho AFP

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