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Bewegender Zieleinlauf: Achtjähriger mit Kinderlähmung begeistert Triathlon-Zuschauer

Er war letzter, doch die Zuschauer hatten extra auf ihn gewartet: Der achtjährige Bailey Matthews hat trotz Kinderlähmung einen Triathlon absolviert. Sein Zieleinlauf wurde für alle zu einem unvergesslichen Moment.

Ohne seinen Gehwagen überquert der achtjährige körperbehinderte Bailey Matthews die Ziellinie

Ohne seinen Gehwagen überquert der achtjährige Bailey Matthews die Ziellinie

Bailey Matthews ist ein inspirierendes Beispiel dafür, was man erreichen kann, wenn man es sich nur fest genug vornimmt: Der Achtjährige aus Nottinghamshire hat am Wochenende den Castle-Howard-Triathlon im Norden Englands absolviert - trotz Kinderlähmung. Auf den letzten Metern ließ er sogar seinen Gehwagen stehen. Zwei Mal fiel Bailey hin, doch jedes Mal rappelte er sich wieder auf und überquerte schließlich unter dem Jubel des Publikums ohne Hilfe die Ziellinie.

"Bailey ist sehr zielstrebig. Wenn er etwas will, findet er einen Weg, es zu tun, auch wenn es kein gewöhnlicher Weg ist", zitiert die "Yorkshire Post" die Mutter des kleinen Helden, Julie Hardcastle. "Er denkt nicht, dass er anders ist als andere."

Die Reaktion der Zuschauer hätte sie überwältigt, schwärmten Baileys Eltern nach dem emotionalen Rennen. Das Publikum hatte extra auf den Achtjährigen gewartet und begleitete seinen Einlauf mit Anfeuerungsrufen und Beifallsstürmen. 100 Meter Schwimmen in einem See, 4000 Meter Radfahren und 1300 Meter Laufen hatte Bailey hinter sich, als er als letzter Teilnehmer ins Ziel kam. 

Der Jubel der Zuschauer habe ihren Sohn dazu gebracht, die letzten Meter ohne seinen speziell konstruierten Gehwagen zurückzulegen, erzählte die Mutter der Zeitung. "Das war seine Art, das Rennen mit Stil zu beenden und allen zu zeigen, was er kann."

Bailey war der "Yorkshire Post" zufolge neun Wochen zu früh auf die Welt gekommen. Im Alter von 18 Monaten hätten die Ärzte eine zerebrale Kinderlähmung bei ihm diagnostiziert. Die Krankheit verursacht Bewegungsstörungen und ist die Folge einer frühkindlichen Hirnschädigung.

"Er hat immer damit zu kämpfen gehabt, sich anzuziehen. Dinge, die für Eltern anderer Kinder selbstverständlich sind, bereiten ihm große Schwierigkeiten", berichtet die 40-jährige Hardcastle dem Blatt. "Ganz alltägliche Dinge sind schwerer für ihn, aber er lässt sich davon nie die Laune verderben."

Zum Triathlon sei Bailey durch seinen Vater Jonathan Matthews gekommen, der selber Triathlet sei und seinen Sohn immer in dessen Rollstuhl zum Laufen mitgenommen habe. Irgendwann habe Bailey dann beschlossen, auch bei einem Wettkampf mitzumachen. Er benutzte bei dem Rennen einen Schwimmgürtel, ein Fahrrad mit Stabilisatoren und seinen Gehwagen.

Jonathan Matthews war es auch, der seinen Sohn auf der Strecke begleitete und ihn im Ziel überglücklich in die Arme nahm: "Es ist wirklich überwältigend", zitiert die "Sun" den 47-Jährigen. "Er ist gerade mal acht Jahre alt und er hat uns so stolz gemacht."

We all witnessed an incredible moment today with an amazing display of unparalleled bravery. Here is a picture of young...

Posted by Castle Triathlon Series - Official Fan Page on Samstag, 25. Juli 2015
mad
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.