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Bernsteinzimmer in Polen?: "Dieser Raum wurde angelegt, um einen Schatz zu verstecken"

Viele haben es gesucht, seit Jahrzehnten hat es niemand gesehen. Das "Bernsteinzimmer" ist unter Schatzsuchern ein Mythos. Nun gibt es neue Gerüchte über seinen möglichen Verbleib - in einem ehemaligen Nazibunker.

Bernsteinzimmer

Das Bernsteinzimmer im Katharinenpalast in Puschkin bei Sankt Petersburg - liegt das Original in einem Bunker in Polen?

Polnische Schatzsucher und Hobbyhistoriker haben ein neues Gesprächsthema: Befindet sich das legendäre Bernsteinzimmer etwa in Polen? Seit Jahrzehnten suchen Russen, Polen, Deutsche vergeblich nach dem Zimmer, das Friedrich I. von Preußen dem russischen Zaren Peter zum Geschenk machte.

Im Zweiten Weltkrieg raubte die Wehrmacht das Zimmer aus der Sowjetunion, wie so viele Kunstschätze, die die Nationalsozialisten aus den besetzten Gebieten plünderten. Die Spur des Bernsteinzimmers verlor sich im ostpreußischen Königsberg. Warum also nun die Aufregung in Polen?

In der Bunkeranlage von Mamerki (Mauerberg) wurde, wie erst jetzt bekannt wurde, bei Untersuchungen mit einem Georadar im Fundament eines der alten deutschen Bunker ein bisher unbekannter Hohlraum entdeckt - etwa drei mal zwei Meter im Umfang. "Tatsächlich kann er aber bis zu drei mal größer sein", sagte Bartlomiej Plebanczyk vom örtlichen Museum optimistisch im Fernsehsender TVN24.

Jagd nach mysteriösem "Goldzug" läuft weiter

Die Museumsleute blieben bei der Entdeckung im vergangenen September zurückhaltend. Schließlich tobte zur gleichen Zeit in Niederschlesien ein regelrechtes Goldfieber nach Berichten über die Entdeckung eines Tunnels, in dem sich ein deutscher Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg befinden sollte. Ähnliche Jagd- und Buddelszenen sollten wohl vermieden werden.

Aber mittlerweile hat eine zweite Untersuchung die Existenz der Geheimkammer bestätigt, heißt es. Bohrungen mit Wärmekameras sollen folgen, um festzustellen, ob sich in dem Hohlraum auch wirklich etwas befindet. Die Denkmalschutzbehörde wurde eingeschaltet.

"Es ist möglich, dass sich in dem Raum Elemente des Bernsteinzimmers oder andere Raubkunst befindet", sagte Plebanczyk der Zeitung "Gazeta Olsztynska". An einem hat er keinerlei Zweifel: "Dieser Raum wurde extra dafür angelegt, einen Schatz zu verstecken."

Transport mit Nazigold vor Ende des Krieges?

Die Bunker von Mamerki sind Teil der Bunkeranlagen im ehemaligen Ostpreußen, wo das deutsche Militär vor und während des Angriffs auf die Sowjetunion sein Hauptquartier hatte. Auch Hitlers östliches Hauptquartier, die Wolfsschanze, befindet sich in der Region. Ähnlich wie in Niederschlesien berichten auch hier Alteingesessene von streng gesicherten Transporten, die in der Endphase des Zweiten Weltkrieges Nazigold und andere Wertsachen in den Westen oder ein Versteck bringen sollten.

Ein solcher Transport soll in Mamerki eingetroffen sein - die Lastwagen fuhren leer weiter. Zudem unterscheidet sich "Objekt 31" von den übrigen 30 Gebäuden der Bunkeranlage: Es wurde viel später gebaut, nie vollendet.

Die Bernsteinzimmer-Gerüchte in Mamerki bekommen zusätzlichen Auftrieb durch die vergebliche Suche einer polnischen Pioniereinheit in den 50er Jahren, die Nazi-Beute in dem Bunkerversteck vermutete. Einer der damaligen Pioniere kam im vergangenen Jahr als Museumsbesucher nach Mamerki - und löste mit seinem Bericht die Georadar-Untersuchung aus.

Untersuchungen schon kommende Woche

Zudem wurde in den 60er Jahren Erich Koch, der frühere Gauleiter von Ostpreußen, von kommunistischen Sicherheitsbeamten zu einem Ortstermin nach Mamerki gebracht. Er soll einer der Letzten gewesen sein, der das Bernsteinzimmer zu Gesicht bekam. Das von Polen verhängte Todesurteil gegen Koch wurde nie vollstreckt. Doch falls der ehemalige Gauleiter etwas über den Verbleib des Bernsteinzimmers wusste, nahm er sein Geheimnis 1986 mit ins Grab.

Die nächsten Untersuchungen könnten womöglich schon in der kommenden Woche beginnen, berichtete "Radio Olsztyn" am Donnerstag. Der für das Gelände zuständige Oberförster Piotr Gawrycki will keinesfalls "individuelle Grabungen" dulden. "Das muss alles unter Aufsicht der entsprechenden Behörden laufen", betonte er, unberührt von der Aufregung um einen verborgenen Schatz: "Ich selbst glaube nicht an das Bernsteinzimmer."


Von Eva Krafczyk, DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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