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Brandkatastrophe im Schwarzwald: Wenn einen der Zufall zum Lebensretter macht

Als in der Caritas-Werkstatt in Titisee das Feuer ausbricht, arbeitet Nicolas K. in der Firma nebenan. Kurz darauf hilft er Menschen aus dem brennenden Gebäude - und erlebt, wie Tote geborgen werden.

Von Ingrid Eißele und Mathias Rittgerott, Titisee-Neustadt

In einer Ecke der Firmenhalle, vis-à-vis vom Brandort, stehen am Tag danach noch zwei Rollstühle. Auf einem klebt an der Seite ein Foto, es zeigt eine hübsche junge Frau. Auf der Sitzfläche liegt eine Brille. In der Halle werden gewöhnlich Autos und Lastwagen mit Schriftzügen beklebt, am Montag aber dienten die Räume als Notaufnahme für mehr als hundert Menschen, die Überlebenden der Brandkatastrophe von Titisee-Neustadt. Die Mitarbeiter der Firma versorgten ihre Nachbarn mit Mineralwasser, Tee und guten Worten. Nicolas K. half zwei Behinderten, aus der Caritas-Werkstatt zu flüchten, in der 14 Menschen starben.

Der 33-jährige Fahrzeugbekleber, gelernter Maurer, arbeitet am Montagnachmittag in einer der beiden großen Hallen seiner Firma, als er drüben bei der Caritas Polizeikräfte erblickt. Seine Schwiegermutter, die direkt neben der Caritas-Werkstatt wohnt, ruft an. Es qualme aus dem Gebäude der Caritas, "komm lieber nicht rüber", rät sie dem Schwiegersohn. K. hält sich nicht an den Rat, er geht sofort über die Straße. Die Feuerwehr ist noch nicht eingetroffen. Als er am Metallzaun an der Seite des Werkstattgebäudes vorbeigeht, sieht er, dass starker Rauch aus den Fenstern des ersten Stockwerks dringt. Ein Mitarbeiter der Werkstatt für Behinderte hat eine Leiter gegen das Gebäude gelehnt, zwei Fenster sind geöffnet, ein Behinderter ist schon unten, ein zweiter versucht, sich über die Leiter zu retten. Zwei Polizeibeamte sind da. Nicolas K. hilft, den Behinderten herunter zu holen. Er hat verbrannte Haare, Brandverletzungen im Nacken, sein Kopf ist gerötet, er will sich nicht anfassen lassen, alles tut ihm weh.

Droben am Fenster schreit eine Frau um Hilfe, sie hat ein Bein schon über der Brüstung, sie hat panische Angst vor dem Feuer, vor der Tiefe. "Sie drohte herunterzufallen." Gemeinsam mit einem Polizeibeamten hilft K., die behinderte Frau über die Leiter nach unten zu bringen. Er weiß nicht, ob noch weitere Menschen in der völlig verqualmten Werkstatt sind. K. läuft um die Ecke des Gebäudes, auf der Rückseite ist eine Metalltreppe, die als Notausgang dient. Die Tür zum Flur der Werkstatt ist offen, doch auch hier ist alles voll schwarzem Rauch. Weil ein Teil des Rauchs abzieht, kann er etwa zwei Meter in den Flur hinein sehen. Er ist leer. Er ruft hinein. "Aber es war ganz still." Nicht mal ein Knistern ist zu hören.

Eine Halle als Versorgungsstation

Kurz darauf hört Nicolas K. eine Detonation im Gebäude. "Ich habe mich geduckt. Die Fenster vibrierten, ein paar sind kaputt gegangen. Darauf sagten die Polizisten, wir gehen hier weg."

Vorne am Gebäude sammeln sich verstörte Behinderte und ihre Betreuer. Ein älterer Mann, den K. in Sicherheit bringen will, bleibt stur stehen, er will unbedingt ein Holzstück aufheben, das ihm zu Boden gefallen ist. "Das war ihm ganz wichtig, vielleicht hatte er damit gearbeitet", berichtet Nicolas K., Vater von drei Kindern. Er ahnt: Drängen hilft hier überhaupt nichts. Er gibt dem Mann das Holzstück und bringt ihn so mit aus der Gefahrenzone.

Sein Chef hat inzwischen kurzerhand die Halle freigeräumt. "Wir haben Bänke und Tische aufgebaut, das DRK hat Decken verteilt." Die Polizei nimmt an der Tür die Personalien der Katastrophenopfer auf. "Alle, die noch laufen konnte", werden hier von Rettungskräften versorgt. Auch einige Leichtverletzte sind darunter, die Sauerstoffmasken tragen. Die anderen kommen ins Krankenhaus. Aus Mikrofonstativen werden provisorische Infusionsständer gebaut. Keiner geht noch seiner Arbeit nach, auch die Mitarbeiter umliegender Firmen helfen spontan.

Erzieher kümmern sich um ihre Schützlinge

"Die Betreuer waren komplett fertig, aber sie haben funktioniert", lobt Nicolas K. "Eine Frau hat zwei ihrer Schützlinge im Arm gehabt und sich gleichzeitig noch um den Dritten gekümmert." Sein 27-jähriger Kollege Dominik Z. sagt: "Die Erzieher waren großartig, ich ziehe den Hut vor ihnen, sie haben ihr persönliches Empfinden hinter die Bedürfnisse der Behinderten gestellt."

Auch Nicolas K. und seine Kollegen funktionieren. Selbst dann noch, als Menschen geborgen werden, die dem Feuer nicht mehr entkommen konnten. Er sieht an diesem Nachmittag kurz nach der Bergung vier Tote, einer hat schwerste Verbrennungen. Sie werden, wie auch die anderen Todesopfer, zugedeckt auf Tragen in die Halle eines benachbarten Unternehmens transportiert. Dominik Z. klebt mit Kollegen die Scheiben der Hallentore zu, damit keiner der Überlebenden diese Bilder sieht.

Gegen Abend, als alle Behinderten zu ihren Angehörigen gefahren sind, sind nur noch die Betreuer da. Sie ziehen sich zurück, sie bitten, dass man sie alleine lässt. "Was ich erlebt habe, war nicht so traumatisch, dass ich Hilfe gebraucht hätte", sagt Nicolas K. über sich. Aber als er nach Hause kommt, starrt er in den Fernseher, ohne etwas wahrzunehmen. In der Nacht muss er sich übergeben.

CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.

Von:

Ingrid Eißele und Mathias Rittgerott