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Brückeneinsturz in Indonesien: Zahl der Todesopfer steigt weiter

Augenzeugen berichteten von einem lauten Krach, als die 720 Meter lange Brücke über den Mahakam zusammenbrach. Mindestens achtzehn Menschen kamen bei dem Unglück im indonesischen Teil Borneos ums Leben - Dutzende werden noch vermisst

Nach einem Brückeneinsturz im indonesischen Teil der Insel Borneo ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens achtzehn gestiegen. Schwimmkräne und Taucher waren am Dienstag im Einsatz, um die Trümmer der Brücke zu beseitigen und weitere Opfer aus dem Fluss zu bergen. Nach Behördenangaben wurden bei dem Unglück 39 Menschen verletzt. Dutzende Menschen wurden zudem noch immer vermisst.

Die knapp 720 Meter lange Brücke über den Mahakam-Fluss - eine verkleinerte Kopie der Golden Gate Bridge in San Francisco - war am Samstag zusammengebrochen. Ein Bus sowie zahlreiche Autos und Motorräder stürzten in die Tiefe. Überlebende seien zu den Ufern des breiten Mahakam Flusses geschwommen und hätten panisch geschrien, während andere unter den Trümmern eingeklemmt wurden, berichten Augenzeugen.

Die Unglücksursache war zunächst unklar. Bauminister Djoko Kirmanto sagte der Zeitung "Jakarta Post", das erst 2002 gebaute Bauwerk sei beschädigt gewesen, nachdem es in der Vergangenheit mehrfach von Schiffen gerammt worden sei. Präsident Susilo Bambang Yudhoyono ordnete eine Untersuchung der Unfallursache an.

Zum Zeitpunkt des Unglücks wurden an der Brücke Reparaturarbeiten erledigt, sagte Sutopo Nugoroho, ein Sprecher der indonesischen Behörde für Katastrophenmanagement. "Es geschah so schnell, es dauerte nur etwa 30 Sekunden", sagte er. Ein Sprecher der Katastrophenhilfe gab an, dass möglicherweise ein Stahlkabel riss, als Bauarbeiter daran arbeiteten. "Das könnte den Einsturz verursacht haben", sagte er. Unter den Vermissten sollen auch sechs Arbeiter sein.

cjf/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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