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Skandal in China : Ominöse Pillen und Injektionen: Eltern erheben schwere Vorwürfe gegen Kindergarten

Die Polizei in China hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Kindesmisshandlung in einem Kindergarten in Peking eingeleitet. Dort sollen die Erzieher den Kindern unbekannte Substanzen gespritzt und verabreicht haben. 

Peking: Ein Kindergarten des Betreibers RYB Education steht im Zentrum eines Missbrauchsskandals

Peking: Ein Kindergarten des Betreibers RYB Education steht im Zentrum eines Missbrauchsskandals

Es sind schwere Vorwürfe, die gegen einen Kindergarten in Peking erhoben werden. Dort sollen Kleinkinder missbraucht, mit Nadeln malträtiert, und mit geheimnisvollen Pillen betäubt worden sein, berichten chinesische Medien. Zahlreiche Eltern beschuldigen die Erzieher außerdem, den Kindern unbekannte Substanzen gespritzt zu haben. Eine Mutter berichtete der chinesischen Zeitung "Caixin", sie habe auf den Armen, dem Gesäß und der Stirn ihrer Tochter Einstichstellen gefunden.

Mindestens sieben weitere Kinder würden ähnliche Spuren aufweisen. Eine medizinische Untersuchung habe bestätigt, dass die Wunden von Nadeln verursacht worden sind, teilte die Polizei des Bezirks Guanzhuang mit. Die Eltern der betroffenen Kinder vermuten, dass die Injektionen als Disziplinarmaßnahmen angewandt wurden.

Anderen Kindern sollen ominöse weiße Pillen und unbekannter brauner Sirup verabreicht worden sein. Ein Vater erzählte dem staatlichen Sender CCTV, dass sein Kind jeden Tag zwei Pillen bekommen habe, wonach es jedes Mal eingeschlafen sei. Die Polizei untersucht diese Vorwürfe.

Drei Erzieher bereits suspendiert

Doch die Mitarbeiter des Kindergartens sollen sich nicht auf die Verabreichung rätselhafter Pillen und Injektionen beschränkt haben. Einige Eltern behaupten, dass ihre Kinder auch sexuell missbraucht worden sein könnten. "Ungehorsame Schüler wurden gezwungen, sich nackt auszuziehen oder wurden in einem dunklen Raum eingesperrt", zitiert "Caixin" einen besorgten Elternteil. Die betroffenen Kinder sollen zwischen zwei und sechs Jahren alt sein.

Drei Erzieher wurden inzwischen suspendiert und die chinesische Polizei hat die Aufnahmen der Überwachungskameras des Kindergartens beschlagnahmt.

Nicht der erste Kindergarten-Skandal in China

Die Firma RYB Education New World, die den Kindergarten betreibt, erklärte, man wolle mit den Behörden kooperieren. "Wir entschuldigen uns zutiefst für diese Angelegenheit, die den Eltern und der Öffentlichkeit solche Sorgen bereitet hat", hieß es in einer Erklärung.

Die Städtische Erziehungskommission von Peking teilte mit, man wolle nun in allen Kindergärten der Stadt eine umfassende Sicherheitsüberprüfung durchführen. Erst im vergangenen Monat gab es in Schanghai einen ähnlichen Skandal, nachdem bekannt wurde, dass in einem dortigen Kindergarten Kleinkinder geschlagen und mit Wasabi gefüttert wurden.

Zu den Vorwürfen gegen den Betreiber RYB Education New World, der seit September an der New Yorker Börse notiert ist, wollten die Behörden sich jedoch nicht äußern. RYB betreibt 80 Kindergärten und Vorschulen und hat Franchise-Lizenzen für weitere 175 Einrichtungen in insgesamt 130 Städten in China vergeben, wie das Unternehmen bei der Nasdaq angibt.


ivi
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.