HOME

Erdbeben in Japan: Auf Highheels durchs Katastrophengebiet

Die Deutsche Mareike Dornhege saß in einem Tokioter Café, als das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans losbrach. Für stern.de hat sie aufgeschrieben, wie sie die Katastrophe erlebt hat.

Von Mareike Dornhege, Tokio

Hast Du Angst? Sollen wir rausgehen?" Yuki sieht mich fragend an. Aber ich will jetzt auch nicht als ausländischer Angsthase dastehen. Ich habe schon einige kleinere Erdbeben erlebt, so schlimm ist es nicht. Es dauert nur länger als sonst. Wir sitzen in einem Café und mein Schüler macht sich anscheinend Sorgen um die Kondition seiner Deutschlehrerin, während ich skeptisch die hin- und herschwankenden Kronleuchter betrachte.

Das normalerweise gedämpfte Gewisper in japanischen Cafés ist lauter als sonst, die Blicke haften auf der Ausgangstür. Plötzlich verändert sich das nun schon Minuten in Stößen anhaltende Beben: Die langgezogenen Schwankungen hören auf und ich spüre kurze, aber heftige Erschütterungen von oben nach unten. "Raus!", ruft Yuki, greift meine Hand und zieht mich hoch, ich kann gerade noch meine Tasche mitnehmen. Wir rennen die Treppe hoch auf die Straße. "Das ist ein "Tateyure-Erdbeben", das sind die gefährlichen Beben!"

Zehn Wörter für Erdbeben

Eine Nation, in der die Landessprache jede Nuance eines Erdbebens auszudrücken weiß, hätte mir gleich suspekt sein sollen. Mein Wörterbuch hat mehr als zehn verschiedene Übersetzungen für "Erdbeben" auf Lager. "Bleib im Türrahmen stehen, dort ist es am sichersten!", rät Yuki mir. Die Bürgersteige sind gesäumt mit Menschen, einige haben sogar Helme dabei. Ich bin beeindruckt von der japanischen Gewissenhaftigkeit: Jeder ist hier auf jede Eventualität vorbereitet.

"Mein Gott!" ruft die ältere Frau neben mir und zeigt auf die gegenüberliegende Straßenseite: Es ist haarsträubend, wie die Gebäude neben der Station schwanken! Und das Haus, in dem ich noch stehe, auch. "Komm, komm!" Mein Schüler zieht mich mitten auf die Kreuzung, die Autos fahren nicht mehr. Wir überqueren die Straße zu einem etwas weitläufigeren Vorplatz eines Wohnhauses. Ich betrachte den großen Baum neben mir argwöhnisch. "Der Baum fällt so schnell nicht um, keine Sorge. Und das Haus hier ist neu, das sieht auch sicher aus!" Na dann - ich verlasse mich auf die Erdbeben-Experten.

Warten, bis die Bahnen wieder fahren

Als die Nachbeben etwas abgeebbt sind, fühlt Yuki sich sicher genug, mich alleine zu lassen, um nach seinem Haus und seiner Familie zu sehen. Ich beschließe, wieder ins Café zurückzukehren, und dort zu warten, bis die S- und U-Bahnen wieder fahren, die bei Erdbeben automatisch notgebremst werden.

Als das Café um 18 Uhr ankündigt zu schließen, greife ich zu Plan B und werde die rund fünf Kilometer nach Shibuya, meinem nächsten Ziel und eine der Hauptstationen, wohl laufen müssen. Auf der Straße traue ich meinen Augen kaum: Myriaden von Menschen migrieren zu Fuß durch Tokio und überschwemmen die Bürgersteige. Auf dem Weg laufe ich an den Gleisen der Hauptlinie Yamanote entlang, hier wird schon wieder fleißig gewerkelt und die Gleise überprüft. Die Straße ist das reine Chaos - totaler Verkehrsinfarkt und an ein freies Taxi ist nicht zu denken. Ich marschiere tapfer weiter. Vorbei an endlos langen Menschenschlangen, Optimisten stehen an Bushaltestellen, im Glauben, dass der nächste Bus doch noch kommt.

Einzige Kontaktmöglichkeit: Facebook

Wie aus der Zeit gefallen wirken die meterlangen Schlangen vor den rar geworden Münztelefonen im hochtechnologisierten Japan. Das Handynetz ist zusammengebrochen. Auch ich kann niemanden anrufen, meine Familie schickt aus Deutschland panische SMS, mit meinen Freunden kommuniziere ich über Facebook darüber, wo wir uns gerade aufhalten, was wir gehört haben und wie wir heimkommen. Langsam wird es dunkel, und die Züge stehen seit Stunden still.

Endlich in Shibuya angekommen, bietet sich ein bizarres Bild: Die eine Hälfte der Geschäfte und Cafés auf der Einkaufsmeile ist geschlossen, die andere macht weiter wie bisher. Niemand scheint so richtig zu wissen, was los ist und wie schlimm es denn jetzt wirklich ist. Ich ergattere einen Platz in einem Café, das bis spät auf hat und campiere hier zwischen Schulmädchen, verlorenen Touristen und frustrierten Angestellten, die nicht wissen, wie sie heimkommen sollen.

Glücksfall Überstunden

Ich rufe verzweifelt meinen Freund an. Der hat Glück im Unglück: Sein Chef hat ihm heute "Tetsuya" auferlegt - Überstunden die ganze Nacht hindurch. Schlafen im Büro ist in Japan nichts Ungewöhnliches, am nächsten Morgen wird normal weitergearbeitet. Er hat wenigstens seinen Schlafplatz sicher. Er arbeitet einen Schlachtplan für mich aus: Im Internetcafe übernachten, im Karaokeroom oder im Kapselhotel lauten seine Vorschläge. Ich bin wenig begeistert, und als seine Telefonrecherche ergibt, dass in meiner näheren Umgebung alles bereits voll und ausgebucht ist, gebe ich auf.

Der nächste Gewaltmarsch: Von Shibuya nach Hause. Noch einmal fünf Kilometer durch die Kälte von hier bis ins eigene Bett, sagt Google Maps. Und das in Highheels und Minirock. Aber die Verlockung ist zu groß, ich mache mich auf. Auf dem Weg kommen mir mehr auch hoffnungslos daherstaksende Fashionistas entgegen. Die Bevölkerung dieser Stadt ist für den Ausnahmezustand ähnlich gut gekleidet wie Ballerinas für eine Polarexpedition. Und selbst das Handy hat uns heute im Stich gelassen. Auch die Bahnhöfe sind nach wie vor verriegelt und verrammelt, meine Freunde teilen Gerüchte per SMS mit, dass die Züge wohl lange nicht mehr fahren werden.

Was ist schon ein Marsch von zehn Kilometern?

Als ich langsam in die enger werdenden Gassen der Wohngebiete vordringe, wird es ruhiger und die verlorenen Wanderer seltener. Mir wird schleichend bewusst, was heute überhaupt passiert ist. Das stärkste Beben in der jüngeren Geschichte des Landes. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, hätte das Epizentrum in Tokio gelegen. Ein kleiner Marsch nach Hause ist lachhaft im Vergleich zum Schicksal vieler in Sendai, dem Zentrum der Katastrophe.

Ich wärme mich kurz in einem Minimarkt auf. Die Auslagen sind bis auf einige Bentoboxen total abgegrast, auch das Alkoholregal sieht ziemlich angegriffen aus. Zurück auf der Straße stöpsel ich den iPod ein. Die überraschend schöne Version von "Country Roads, take me home" vom japanischen DJ Daishi Dance erklingt. Ja, so sehr habe ich mir schon lange nicht mehr gewünscht, einfach sicher daheim in Deutschland in meinem Bett zu liegen.

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg