Florida Menschen flüchten vor Buschbränden


Im US-Bundesstaat Florida kämpfen die Menschen gegen eine Vielzahl von Wald- und Buschbränden. Besonders betroffen ist die Atlantikküste im Bereich von Daytona Beach. Hunderte Menschen wurden in die Flucht getrieben.

An der Atlantikküste von Florida haben Wald- und Buschbrände Hunderte Menschen in die Flucht getrieben. Etwa 70 Häuser wurden beschädigt. Angefacht von starken Winden und unterstützt von wochenlanger Trockenheit verbrannten die Feuer zunächst eine Fläche von etwa 16 Quadratkilometern. Mehr als 500 Familien mussten ihre Häuser verlassen, fast 20 Schulen wurden vorsorglich geschlossen. Wind und Trockenheit fachten die Feuer immer weiter an. Die Gegend von Daytona Beach wurde zum Katastrophengebiet erklärt.

"Jedes Mal, wenn ich mich umdrehe, steht ein weiteres Haus in Flammen", sagte eine Sprecherin von Palm Bay, Yvonne Martinez. "Wir haben einfach nicht die Möglichkeiten, eine Aufgabe wie diese zu bewältigen." In Palm Bay im Bezirk Brevard vernichteten die Flammen etwa 14 Quadratkilometer Land. Alle 18 Schulen des Landkreises wurden geschlossen. Im nahe gelegenen Malabar brannten 1200 Hektar Land. Mindestens vier Häuser wurden zerstört. Ein 55 Kilometer langes Stück der Autobahn Interstate 95 wurde gesperrt, und auch der Highway 1 wurde in dem Gebiet geschlossen. Dichter Rauch hing über dem Gebiet.

Bei mindestens einem der Feuer vermuteten die Behörden Brandstiftung als Ursache. Im nördlich gelegenen Daytona Beach verbrannten bis Montagnachmittag 320 Hektar Land. Zwei Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen. Der Brand war zu 55 Prozent unter Kontrolle. Allerdings erklärte die Feuerwehr, Windböen und eine geringe Luftfeuchtigkeit erschwerten ihre Arbeit.

AP AP

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