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Flugzeugabsturz von Athen: Razzia bei der Fluggesellschaft Helios

Einen Tag nach dem Flugzeugabsturz bei Athen hat die Justiz auf Zypern Ermittlungen gegen Helios Airways eingeleitet. Unterdessen machten Gerichtsmediziner eine schreckliche Entdeckung.

Wie das griechische Fernsehen Mega-Channel berichtete, wollten die Beamten sicherstellen, dass keine Daten über den Wartungszustand der Maschinen der Luftlinie abhanden kommen. Die zyprische Nachrichtenagentur CNA berichtete, dass Journalisten und Reisende angegeben hätten, die Fluggesellschaft habe wiederholt Probleme mit ihren Maschinen gehabt, diese aber trotzdem starten lassen.

Suche nach den Gründen

Unterdessen gibt der Absturz der Boeing 737-300 nahe der griechischen Hauptstadt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Am Montag war noch unklar, warum Piloten und Passagiere auf dem Flug von Larnaka nach Athen das Bewusstsein verloren. Die Behörden vermuten einen Defekt der Klimaanlage. Einen Anschlag schloss die griechische Regierung aus. Auf Zypern herrschte Trauer und Entsetzen. Die Regierung ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.

Nach einer ersten gerichtsmedizinischen Untersuchung stellten Ärzte in Athen fest, dass viele Menschen in der Unglücksmaschine von Athen noch bis zuletzt am Leben waren. "Die heute untersuchten sechs Leichen zeigen, dass diese Menschen zum Zeitpunkt des Aufpralls des Flugzeugs noch lebten. Sie atmeten und ihr Herz schlug", sagte der Chef der Gerichtsmedizin, Filippos Koutsaftis.

"Ein tragischer Tag"

Die Maschine war mit Autopilot so lange im Kreis über Athen geflogen, bis der Treibstoff ausging. Dann war sie nahe einem Dorf zehn Kilometer vom Flughafen entfernt zerschellt.

Der Präsident von Helios Airways, Antónis Dràkos, sagte: "Der gestrige Tag war ein tragischer Tag für uns." Über den Zustand der Unglücksmaschine und zu Vorwürfen von zyprischen Medien, sie sei nicht gut gewartet worden, wollte er sich nicht direkt äußern: "Alles ist eingetragen im Wartungsheft". Die abgestürzte Maschine sei 1998 gebaut und im April 2004 gekauft worden. Er selbst sei mehrmals mit seinen Kindern an Bord der Maschine gereist. Den Angehörigen der Opfer werde seine Gesellschaft jeweils 20.000 Euro Soforthilfe zahlen, versprach Dràkos.

Die Crew blieb am Boden

Er bestätigte, dass die Maschinen seiner Gesellschaft am Montag nicht geflogen sind. "Die Crews wollten aus psychologischen Gründen nicht fliegen. Wir wollten sie nicht unter Druck setzen."

Medien hatten über mögliche Sicherheitsmängel bei Helios spekuliert. Bei der Unglücksmaschine habe es bereits früher Probleme mit der Klimaanlage gegeben. Die Mutter des Co-Piloten sagte Mega-Channel, ihr Sohn habe sie darüber informiert, dass es gefährlich sei, das Flugzeug zu fliegen. Zyprische Medien hatten zudem berichtet, dass Techniker kündigen mussten, nachdem sie sich geweigert hatten, ihre Unterschriften unter die Tauglichkeits-Bescheinigungen für die Maschine zu setzen. Die Airline wies die Vorwürfe zurück.

Der Pilot war Deutscher

Die Ermittlungen zur Absturzursache des zyprischen Flugzeugs mit 121 Toten gestalten sich nach Expertenansicht schwieriger als erwartet. Der Stimmenrekorder sei immer noch nicht gefunden worden ist, sagte der Vorsitzende der griechischen Zivilluftfahrt-Kontrollbehörde, Akrivos Tsolakis, im staatlichen griechischen Fernsehen (NET). "Das, was die Rettungskräfte am Montag fanden, war leider nur der Behälter des Stimmenrekorders. Ich bin pessimistisch, dass wir das Gerät noch entdecken." Der Flugdatenschreiber hingegen war gefunden worden. Experten des amerikanischen Flugzeugbauers Boeing sind in Athen eingetroffen, um bei den Ermittlungen zu helfen.

Die zyprische Regierung hat die Namensliste der Opfer veröffentlicht. Demnach sind nach Angaben des zyprischen Verkehrsministers alle Opfer griechische Zyprer oder Griechen. "Nur der Pilot stammte aus Deutschland", bestätigte der Minister im Fernsehen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin handelte es sich um einen 58-Jährigen aus Berlin. Seine Leiche und zwei andere wurden noch nicht gefunden. Unter den Opfern sind auch 21 Kinder im Alter zwischen 4 und 17 Jahren. Die Leichen werden in einer Halle in Athen aufgebahrt. Gerichtsmediziner und Familienangehörige sollen helfen, die Toten auch mittels DNA-Analysen zu identifizieren.

Falschaussage für Aufmerksamkeit

Wenige Stunden nach dem Absturz war es auf dem Flughafen von Larnaka zu Tumulten gekommen. Aufgebrachte Angehörige versuchten, die Landebahn zu stürmen, um weitere Abflüge von Maschinen der Gesellschaft zu verhindern.

Informationen, wonach Passagiere aus dem Unglücksflieger von Athen noch kurz vor dem Absturz per Handy Kontakt mit Verwandten aufgenommen hätten, erwiesen sich unterdessen als falsch. Wie die griechische Polizei am Montagabend mitteilte, nahmen Beamte in der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki einen 32-jährigen Mann fest. Dieser hatte nach dem Unglück einen griechische Radiosender angerufen und behauptet, sein Vetter hätte ihm mit einer SMS mitgeteilt, er erfriere. Dabei handelte es sich laut Polizei um eine Falschaussage. Der Festgenommene sagte den Beamten, er "wollte einmal ins Fernsehen kommen".

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(