VG-Wort Pixel

Flugzeugunglück in Argentinien Propellermaschine stürzt mit 22 Insassen in den Tod


In Argentinien ist ein Flugzeug abgestürzt. Die Maschine der regionalen Fluglinie Sol ging in Patagonien nahe der Stadt Prahuaniyeu nieder. Alle 22 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Tödliches Ende eines Routineflugs: Im Süden Argentiniens ist ein Verkehrsflugzeug offenbar in der Luft explodiert und abgestürzt. Alle 22 Insassen kamen ums Leben.

Die Propellermaschine der privaten Fluggesellschaft Sol sei in einer abgelegenen Gegend der bei Touristen beliebten Region Patagonien verunglückt, teilte die regionalen Fluglinie Sol mit. An Bord befanden sich nach Angaben des Unternehmens 19 Passagiere, zwei Piloten und eine Stewardess. Nach dem Start in Neuquén in Richtung Comodoro Rivadavia sei die Kommunikation mit der Maschine abgebrochen. Die Absturzursache war zunächst unklar, wie ein Sol-Sprecher sagte.

Überall lägen verbrannte Trümmerteile des Flugzeugs herum, beschrieb Ismael Alí, der Leiter des Krankenhaus der Ortschaft Los Menucos die Situation vor Ort. Ein Augenzeuge habe berichtet, dass "eine Feuerkugel in einem Gebiet unweit seines Hauses" vom Himmel gestürzt sei, fügte Alí hinzu.

Die Flugaufsichtsbehörde teilte mit, dass die Maschine noch ein Notsignal abgegeben habe, bevor sie von den Radarschirmen verschwunden und die Kommunikation abgebrochen sei.

Die Bürgermeisterin von Los Menucos, Isabel Yahuar, sagte, der Bergungseinsatz sei schwierig, weil sich der Absturz in einer entlegenen Gegend in den Ausläufern der Anden ereignet habe. Außerdem erschwere die Eiseskälte in der Region den Einsatz, sagte sie einem örtlichen Fernsehsender.

AFP/Reuters Reuters

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker