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"Was ist er wert?" Vater will Baby bei Pfandleiher abgeben – sein Scherz geht voll nach hinten los

Baby - Pfandleihhaus - Großfahndung - Snapchat
Eine Kamera filmte den Mann dabei, als er seinen Sohn, wenn auch nur zum Spaß, im Pfandleihhaus abgeben wollte, um das Video später auf Snapchat zu posten
© Sarasota Police Department
In den USA hat ein Mann seinen etwa sieben Monate alten Sohn zu einem Pfandleihhaus gebracht, dort auf die Theke gelegt und gefragt, was das Baby wohl wert sei. Sein Gegenüber fand das weniger witzig und alarmierte die Polizei.

Dieser Scherz ging voll daneben: Brian Slocum, ein alleinerziehender Vater aus Florida, hat seinen kleinen Sohn in einem Pfandleihhaus auf die Theke gelegt und nach dessen Wert gefragt. Er wollte die Szene laut US-Medienberichten für einen komischen Videoclip verwenden. Doch der Besitzer des Ladens in Sarasota war alles andere als amüsiert und rief die Polizei.     

Nach dem 43-jährigen Vater lief dann rasch eine Großfahndung an, sein Foto wurde in regionalen Fernsehsendern gezeigt. Slocum kontaktierte daraufhin selbst die Polizei – und Dutzende Beamte umzingelten nach seiner eigenen Schilderung bald seine Wohnung. Die Polizei habe seinen Scherz "überhaupt nicht lustig oder komisch" gefunden, wurde Slocum in den Medienberichten zitiert. Der schlechte Witz blieb für ihn dann aber ohne weitere Folgen.    

"Er ist kaum gebraucht und siebeneinhalb Monate alt"

"Dies ist, was ich habe", hatte der Vater in dem Pfandleihhaus über seinen Sohn Caden gesagt, den er im Kinderautositz auf die Theke legte. "Er ist kaum gebraucht und siebeneinhalb Monate alt. Was denken Sie, was er wert ist?" Als der schockierte Eigentümer des Ladens nicht reagierte, zog Slocum wieder mit dem Kind von dannen: "Ich brauche nur einen Babysitter für zwei Wochen", sagte er den Berichten zufolge beim Verlassen des Ladens.    

Slocum habe "ziemlich ernst" gewirkt, sagte der Pfandleihhaus-Besitzer Richard Jordan. Er habe das Baby herumgedreht und gesagt: "Kann ich das verpfänden?" Auch nachdem sich das Ganze als Scherz entpuppte, konnte Jordan nicht lachen: "Das ist nicht lustig, das ist eine ernsthafte Angelegenheit", entrüstete er sich.    

Vater wollte Geschichte auf Snapchat veröffentlichen

Slocum wollte die Pfandleih-Story für einen Beitrag im Internetdienst Snapchat nutzen. Dort stellt er regelmäßig Videos ein, die er für lustig hält. Die Polizei teilte mit, das Kind sei bei seinem Vater in "sicherem" Zustand gefunden worden, ein strafrechtliches Vorgehen gegen den Mann sei nicht geplant. 

mod AFP

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