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Geisterfahrt auf A3: Betrunkener fährt 45 Kilometer in die falsche Richtung

Mehrfach versuchte man ihn zu stoppen, doch der 20-Jährige reagierte einfach nicht: In Nordrhein-Westfalen hat ein betrunkener Geisterfahrer die Autobahnpolizei der A3 am Freitagmorgen in Atem gehalten.

Warnschild soll Falschfahrer auf ihren Fehler aufmerksam machen

Mehrfach versuchte die Polizei, den 20-jährigen Geisterfahrer zu stoppen (Symbolbild)

Über eine Strecke von rund 45 Kilometern ist ein Falschfahrer am Freitag auf einer Autobahn unterwegs gewesen. Der 20-jährige Autofahrer sei auf der A3 zwischen Dierdorf und Neuwied im Westerwald in falscher Richtung aufgefahren und erst in der Nähe von Lohmar in Nordrhein-Westfalen gestoppt worden, teilte die Autobahnpolizei in Montabaur mit. Glücklicherweise habe es keine großen Unfälle gegeben, da der betrunkene Autofahrer früh am Morgen auf der Strecke fuhr - als kaum Verkehr war, sagte ein Sprecher.

Lediglich nahe der Anschlussstelle Siebengebirge sei der Falschfahrer mit einem entgegenkommenden Auto leicht kollidiert. Niemand wurde verletzt. Die Polizei hatte mehrfach versucht, den Fahrer aus dem Westerwald anzuhalten. Auf Anhaltezeichen der Polizei habe er aber nicht reagiert. Einmal gelang es ihm auch, eine Sperre zu umfahren. Erst nahe Lohmar war Schluss: Er wurde festgenommen.

mod / DPA