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Todesfall in Iowa "Gender-Reveal-Party" sollte besonders spektakulär werden - eine Frau wird dabei getötet

In Iowa ist eine Frau bei einer "Gender-Reveal-Party" ums Leben gekommen (Symbolbild)
In Iowa ist eine Frau bei einer "Gender-Reveal-Party" ums Leben gekommen (Symbolbild)
© J.L. Sousa, Register / Picture Alliance
Wird es ein Junge oder ein Mädchen? In den USA finden "Gender-Reveal-Partys" immer größeren Anklang. In Iowa kam es bei einer dieser Enthüllungsfeiern zur Tragödie. Eine Frau starb durch die Explosion.

Sogenannte "Gender-Reveal-Partys" erfreuen sich seit geraumer Zeit vor allem in den USA großer Beliebtheit. Dabei laden werdende Eltern zu einer Feier ein, um auf ungewöhnliche Art und Weise das Geschlecht ihres Kindes zu erfahren. Der zuständige Arzt verrät das Geschlecht zunächst einem Familienfreund, einem Bäcker oder jemanden anderen, der eine kreative Enthüllungsidee hat. Manchmal werden dann Luftballons aufgestochen, aus denen rosafarbenes oder blaues Konfetti fällt. Oder das Innere von Torten sind rosa oder blau gefärbt. Im US-Bundesstaat Iowa kam es bei einer dieser Enthüllungsfeiern nun zu einem tragischen Vorfall. 

In dem Ort Knoxville hat eine Familie mit explosiven Materialien gearbeitet, um die Enthüllung besonders spektakulär aussehen zu lassen. Wie CNN berichtet, wurde eine röhrenartige Konstruktion gebaut, an der eine Zündschnur angebracht wurde. Das Gebilde wurde mit Schwarzpulver und einer farbigen Substanz gefüllt. Am Ende kam dabei offenbar versehentlich eine Art Rohrbombe heraus. Eine 56-jährige Frau kam bei der Explosion ums Leben, ein Stück Schrapnell sei ihr dabei aus dem Gerät in den Kopf geschlagen. 

Explosion bei "Gender-Reveal-Party" wird untersucht

"Die Familie hatte sich zu diesem eigentlich freudigen Ereignis getroffen, ohne die Absicht, jemanden zu verletzen", sagte Marion-County-Sheriff Jason Sandholdt zu CNN. "Am Samstagnachmittag versammelten sich fünf Familienmitglieder und die werdende Mutter und legten Schießpulver auf den Boden eines selbstgebauten Ständers, der mit einer Metallgrundplatte verschweißt war", so der Sheriff weiter.

Als die Vorrichtung angezündet wurde, explodierte das Metallrohr und ein Stück Metall traf die Frau, die knapp 15 Meter von dem Gerät entfernt stand. Das Metallstück war so schnell, dass es nach dem Aufprall noch weiter durch die Luft flog und auf einem nahe liegenden Feld landete.

In welchem verwandtschaftlichen Verhältnis das Opfer zu den werdenden Eltern stand, ist nicht bekannt. Die Explosion wird weiterhin untersucht. "Dies ist eine Erinnerung daran, dass jedes Mal, wenn jemand diese Dinge mischt, die Gefahr für schwere oder sogar tödliche Verletzungen besteht; bitte gehen Sie diese unnötigen Risiken nicht ein", sagte Sheriff Sandholdt in einer Erklärung.

Quelle: "CNN"

vit

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