Am Timmendorfer Strand liegt weiter ein gestrandeter Buckelwal in der Ostsee, sein Schicksal ist ungewiss. Experten kämpfen um sein Leben. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
An der schleswig-holsteinischen Ostseeküste kämpfen Dutzende Helferinnen und Helfer um das Leben eines Buckelwals. Das Tier ist auf einer Sandbank gestrandet und kann sich aus eigener Kraft nicht befreien.
Verfolgen Sie die Rettungsaktion im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Kai Müller
Daniel Günthers Besuch war bereits nach rund 15 Minuten beendet. Die Rettungsaktion geht derweil weiter, bis es dunkel wird. Der Sonnenuntergang am Timmendorfer Strand ist um 18.41 Uhr.
Ulrich Perrey / DPA
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Kai Müller
Schaulustiger will zu Wal schwimmen
Soeben wollte ein Mann vom Strand zu dem gestrandeten Wal schwimmen. Die auf dem Wasser patroullierenden Wasserschutzpolizei stoppte den Mann durch eine sehr laute und deutliche Ansprache.
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Kai Müller
„Wir fiebern alle mit dem Wal mit“Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther
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Kai Müller
Sollte der Weg des Wals es nötig machen, will sich der Landeschef mit den dänischen Stellen über eine Absicherung austauschen. Außerdem sagt Günther zu seinem Besuch am Timmendorfer Strand:
„Ich bin hierhergekommen, um mich bei allen Helfenden zu bedanken (...) Ich habe zugesagt, mit allem Equipment weiterhin zu helfen“Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther
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Kai Müller
Ministerpräsident ist da
Jetzt ist auch Ministerpräsident Daniel Günther am Strand eingetroffen. Der CDU-Politiker macht sich persönlich ein Bild vor Ort und informiert sich über den Stand der Rettungsaktion. Den Helfern dankt er per Handschlag.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther am Timmendorfer Strand. Kai Müller / stern
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Kai Müller
Die ersten Bojen sind ausgelegt.
Kai Müller / stern
Daniel Wüstenberg
Stephanie Groß, Walexpertin des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW), erklärt, der Wal sei zwar motiviert, doch die Rinne sei wegen der Orientierungsschwierigkeiten des Baggerfahrers noch unvollständig. Im trüben Wasser erkenne dieser oft nicht, wo er den Sand bereits bewegt habe. Deshalb soll die geplante Rinne nun mit Bojen markiert werden.
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Daniel Wüstenberg
Mindestens sieben Schiffe halten sich in unmittelbarer Nähe des Wals auf. Um das Tier nicht noch mehr zu stören, haben sie – soweit möglich – ihre Motoren ausgeschaltet. Sie ankern allerdings auch nicht, um im Falle der Befreiung des Wals sofort einsatzbereit zu sein, um ihn aus dem Uferbereich zu eskortieren. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace wurde hinzugerufen, um mit einem Boot den Plan zu unterstützen.
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Daniel Wüstenberg
Die Vorbereitungen für die Ankunft des Ministerpräsidenten in Timmendorfer Strand laufen – die Sicherheitskräfte machen sich bereit, berichtet der stern-Reporter vor Ort.
Daniel Wüstenberg
Ministerpräsident reist an
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) wird nach stern-Informationen am Nachmittag am Timmendorfer Strand erwartet. Er wird sich dort ein Bild von der aktuellen Lage machen und sicher auch den zahlreichen Helferinnen und Helfern danken, die seit Tagen um das Leben des Wals kämpfen.
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Daniel Wüstenberg
Stephanie Groß, Walexpertin des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW), erklärt, der Wal sei zwar motiviert, doch die Rinne sei wegen der Orientierungsschwierigkeiten des Baggerfahrers noch unvollständig. Im trüben Wasser erkenne dieser oft nicht, wo er den Sand bereits bewegt habe. Deshalb soll die geplante Rinne nun mit Bojen markiert werden.
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Kai Müller
Materialschlacht am Timmendorfer Strand
Es ist eine wahre Materialschlacht für das Leben des Buckelwals.
Drei große Bagger, ein Bulldozer, eine amphibienartiges Kettenboot, zwei Zugfahrzeuge (Lkw) mit Anhängern, zwei Schwimmbagger, sieben Schiffe und zwei Feuerwehrfahrzeuge sind vor Ort.
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Kai Müller
Der künstliche Sandweg zum Wal wird weiter ausgebaut. Wenn er fertig ist, soll das Graben von beiden Seiten des Tieres weitergehen.
Kai Müller
Der Abraum der Baggerarbeiten wird für einen Zugang vom Strand zum Wal genutzt. So kann ein weiterer Bagger auch von der Landseite vorfahren und mitbaggern. Inzwischen beträgt die Strecke zwischen dem aufgeschütteten Damm und dem Tier nur noch rund 20 Meter.
Die Rettungsarbeiten schreiten voran. Daniel Bockwoldt / DPA
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Daniel Wüstenberg
Der Wal lebt – sichtbares Zeichen neben regelmäßigen Bewegungen ist die Fontäne, die er aus seinem Blasloch ausstößt.
Felix Koenig / Agentur 54 Grad / Imago Images
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Kai Müller
Gebaggert werde heute bis zur Dämmerung sagt einer der Baggerführer. Falls es bis dahin nicht klappt, geht es – Stand jetzt – doch morgen früh weiter.
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Daniel Wüstenberg
Sollte der Wal freikommen, wäre dies nach Ansicht der Experten nur der erste Schritt und kein Grund für Erleichterung. Da die Ostsee nicht sein natürlicher Lebensraum ist, muss er wieder zurück in die Nordsee und dann weiter in den Atlantik gelangen. Es bestehe die Gefahr, dass der Wal sich erneut festschwimmt oder aus der Ostsee nicht wieder herausfindet.
Die Ostsee stelle ein Nadelöhr dar, sagte etwa Jan Herrmann, Tierarzt und Wal-Experte aus Wilhelmshaven. "Den Ausgang muss man wieder finden, und das ist nicht ganz sicher, dass das in der Navigation der Buckelwale so angelegt ist."
Zudem ist der Wal nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums in der Ostsee zahlreichen Störungen ausgesetzt, wie dem Schiffsverkehr. Es existieren in den dänischen Gewässern auch einige Engstellen. Joseph Schnitzler, Experte des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW), sagt, der Wal müsse begleitet werden, damit er herausfinde. "Und dann hoffen wir mal, dass das Tier dann halt kluge Entscheidungen trifft, denn so richtig leiten kann man es nicht."
Die Ostsee stelle ein Nadelöhr dar, sagte etwa Jan Herrmann, Tierarzt und Wal-Experte aus Wilhelmshaven. "Den Ausgang muss man wieder finden, und das ist nicht ganz sicher, dass das in der Navigation der Buckelwale so angelegt ist."
Zudem ist der Wal nach Angaben des Deutschen Meeresmuseums in der Ostsee zahlreichen Störungen ausgesetzt, wie dem Schiffsverkehr. Es existieren in den dänischen Gewässern auch einige Engstellen. Joseph Schnitzler, Experte des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW), sagt, der Wal müsse begleitet werden, damit er herausfinde. "Und dann hoffen wir mal, dass das Tier dann halt kluge Entscheidungen trifft, denn so richtig leiten kann man es nicht."
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Kai Müller
Gerade wirkt es etwas wie die Ruhe vor dem Sturm. Die Teams tauschen durch, wärmen sich auf, und dann wird es sicher noch einmal losgehen. Es soll von Wasser- und Landseite gleichzeitig gebaggert werden.
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DPA
wue / epp / km / lw