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Hannover: Brennender Mann stürzt von Oberleitungsmast

Ein brennender Mann ist von einem Oberleitungsmast in ein Gleisbett gestürzt. Zuvor hatten ihn Passanten entdeckt, als er auf dem Mast in einem Hannoveraner Bahnhof stand und brannte. Feuerwehrleute löschten die Flammen. Der Mann überlebte schwer verletzt.

Ein Mann ist am späten Donnerstagabend im Bahnhof Kleefeld in Hannover durch einen Stromschlag in Brand geraten. Wie die Feuerwehr mitteilte, hatten Passanten den etwa 35 Jahre alten Mann in Flammen stehend auf einem Oberleitungsmasten entdeckt. Er sei dann ins Gleisbett gestürzt.

Feuerwehrleute löschten die Flammen und zogen den etwa 35-Jährigen von den Schienen, berichtete ein Polizeisprecher. Man müsse von einem Selbstmordversuch ausgehen, so der Sprecher. 60 bis 70 Prozent der Körperoberfläche des Mannes seien verbrannt. Er wurde im Zentrum für Schwerbrandverletzte der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt. Seine Überlebenschancen sind gering.

DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?