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Hubschrauber-Absturz: Übungsflug über der Ostsee endet tödlich

Bei einem Übungsflug ist ein Hubschrauber vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns in die Ostsee gestürtzt. Drei Menschen kamen ums Leben. Die Gründe für das Unglück sind noch rätselhaft.

Bei dem Absturz eines Hubschraubers vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns sind am Freitag drei Menschen gestorben. Taucher hätten die beiden bislang noch vermissten Männer in der Nacht zum Samstag tot aus dem Wrack geborgen, sagte Kreiswehrführer Gerd Scharmberg.

Bei den Verunglückten handelt es sich um einen Notarzt, einen Rettungsassistenten und einen der beiden Piloten. Der zweite Pilot konnte unterkühlt aus dem Wasser gerettet werden.

Hubschrauber sackte plötzlich ab

Der Hubschrauber der DRF Luftrettung war nach Angaben einer Sprecherin auf einem Routine-Übungsflug, bei dem das Absetzen eines Notarztes auf einem Schiff geübt wurde. Die Besatzung sei sehr erfahren gewesen.

Im Anflug auf einen Seenotkreuzer sei der Hubschrauber beim dritten Anflugsversuch plötzlich abgesackt, berichteten Augenzeugen. Wie das passieren konnte, war zunächst unklar.

Der Hubschrauber war vom Flugplatz Güttin auf der Insel Rügen gestartet, wo er stationiert ist. Er ist seit Herbst 2013 auch als Versorgungshubschrauber für Energiekonzerne mit Windkraftanlagen in der Ostsee im Einsatz.

kis/DPA / DPA
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